LuftwaffenĂŒbung Air Defender 2023 startet
12.06.2023 - 06:37:10 | dts-nachrichtenagentur.deEs ist die gröĂte VerlegeĂŒbung von LuftstreitkrĂ€ften seit Bestehen des BĂŒndnisses. Vom 12. bis 23. Juni trainieren bis zu 10.000 Ăbungsteilnehmer aus 25 Nationen mit 250 Fahrzeugen unter der FĂŒhrung der deutschen Luftwaffe Operationen im europĂ€ischen Luftraum.
Dabei sollen "die Optimierung und Ausweitung der Kooperation der teilnehmenden Nationen" im Mittelpunkt stehen. Das Szenario sei einem Nato-Artikel-5-Beistandsszenario nachempfunden, so die Bundeswehr. Die drei Hauptdrehkreuze wĂ€hrend "Air Defender 23" sind Schleswig/Hohn, Wunstorf in Niedersachsen und das bayrische Lechfeld. Mehrere FlughĂ€fen rechnen mit EinschrĂ€nkungen des zivilen Flugverkehrs und vermehrtem FluglĂ€rm. In Wunstorf gab es am Wochenende Demonstrationen gegen das Manöver. Kritik kam unterdessen auch von Tobias Bank, BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer der Linkspartei: Friedenspolitik mĂŒsse vor MilitĂ€rpolitik gehen. "Auch wenn wir den verbrecherischen Angriffskrieg Russlands rundheraus verurteilen, darf uns das nicht dumm machen. Frieden schafft und sichert man am besten durch geschickte Diplomatie, durch AbrĂŒstung und internationale VertrĂ€ge", so Bank. Eine Militarisierung der deutschen Gesellschaft, des Bundeshaushaltes und der AuĂenpolitik fĂŒhre nicht zu Frieden und Entspannung, sondern im Gegenteil in eine AufrĂŒstungsspirale mit gefĂ€hrlichem Eskalationspotenzial. "Mehr Waffen fĂŒhren zu mehr Gefahr durch militĂ€rische Konflikte in der Welt", so der Linken-Politiker.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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