Grönland-Krise: GrĂŒne schlagen europĂ€ische Nato-Alternative vor
21.01.2026 - 07:06:50 | dts-nachrichtenagentur.deZwar bleibe die Nato fĂŒr die transatlantische Sicherheit wichtig. "Gleichzeitig mĂŒssen wir zur Kenntnis nehmen, dass Trump das anders betrachtet", sagte die GrĂŒnen-Chefin. Es brauche eine Plan B.
Ihrer Ansicht nach wĂ€re die "Koalition der Willigen" in der Ukraine-UnterstĂŒtzung ein Ausgangspunkt. Daraus könne eine "FĂ€higkeitskoalition" werden, "eine Gruppe derjenigen, die vorangehen wollen". Dazu gehörten Polen, Frankreich, Italien und die baltischen Staaten. Wichtig seien auch GroĂbritannien und Norwegen. "Solche Strukturen könnten zunĂ€chst ergĂ€nzend zur Nato wirken - und erst dann eigenstĂ€ndig, wenn Trump die Nato von innen blockiert", so Brantner.
Deutliche Kritik ĂŒbte die GrĂŒnen-Chefin an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). "Er schafft es nicht, Europa zu einen", sagte sie. Merz trete "durchaus groĂmĂ€ulig auf, wenn es gegen die SchwĂ€chsten in unserer Gesellschaft geht". Umso mehr falle es auf, "dass er gegenĂŒber dem Nero in Washington bislang nicht Klarheit und HĂ€rte zeigt".
Europas Fehlkalkulationen im Umgang mit US-PrĂ€sident Donald Trump verglich Brantner mit der gescheiterten deutschen Russlandpolitik. "Die Hoffnung, Trump werde sich besinnen, erinnert mich an frĂŒhere FehleinschĂ€tzungen gegenĂŒber Putin", sagte sie.
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