EU, Ukraine

Laschet: Europa muss auch mit Russland reden

23.01.2026 - 10:18:59

Armin Laschet (CDU), Vorsitzender des AuswĂ€rtigen Ausschusses im Bundestag, begrĂŒĂŸt es, dass sich Vertreter der Ukraine, der USA und Russlands zu GesprĂ€chen ĂŒber die Beendigung des Ukraine-Kriegs in Abu Dhabi treffen."Dass Russen und Ukrainer heute wieder zusammen in den Vereinten Arabischen Emiraten miteinander reden, ist ein gutes Signal.

Denn das hat es lange nicht mehr gegeben", sagte Laschet am Freitag den Sendern RTL und ntv. Viele GesprÀche seien gescheitert. Russland habe sich in vielem nicht bewegt. "Aber ich hoffe trotzdem bei jedem dieser GesprÀche, dass es erfolgreich ist und dass der Krieg beendet wird."

Wenn es gelinge, die Sicherheitsgarantien, ĂŒber die der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj und US-PrĂ€sident Donald Trump auch in Davos gesprochen hĂ€tten, so stabil zu machen, dass Selenskyj und die Ukraine einem Frieden zustimmen könnten, sollte man jede Chance nutzen, so Laschet weiter.

Auf die Frage, wie nah ein Frieden in der Ukraine sei, erwiderte der CDU-Außenpolitiker: "Das wissen wir alle nicht. Wir EuropĂ€er wissen es ganz besonders nicht, weil wir ja im Gegensatz zu den USA nicht mit Russland reden. Das VerrĂŒckte ist ja, dass die FriedensplĂ€ne, die im Kanzleramt erarbeitet wurden, mit Selenskyj, mit den Amerikanern und den europĂ€ischen Regierungschefs, dass die dann immer durch Herrn Kushner oder Herrn Witkoff nach Moskau getragen werden."

Europa mĂŒsse hier auch selbst wieder aktiv sein, so Laschet. "Wenn Europa so selbstbewusst sein will, wie es dauernd sagt, dann muss es auch mit Russland reden. Das tun wir im Moment nicht, und deshalb sind wir immer nur auf Zweitinformationen von Herrn Witkoff angewiesen."

@ dts-nachrichtenagentur.de

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