Austins Klinikaufenthalt - Pentagon will AblĂ€ufe prĂŒfen
12.01.2024 - 00:44:00Nach heftiger Kritik an US-Verteidigungsminister Lloyd Austin wegen der Geheimhaltung seines Krankenhausaufenthalts hat das Pentagon interne Untersuchungen eingeleitet. Der in dem Ministerium fĂŒr die Ăberwachung von AblĂ€ufen zustĂ€ndige Inspekteur werde noch in diesem Monat damit beginnen, die von Austin ergriffenen MaĂnahmen im Zusammenhang mit der Klinikeinweisung zu ĂŒberprĂŒfen, teilte das Pentagon mit. Es solle geklĂ€rt werden, ob die Richtlinien des Ministeriums ausreichten, um sicherzustellen, dass im Falle von Krankheit die ZustĂ€ndigkeiten geklĂ€rt seien und Benachrichtigungsketten funktionierten.
Austin hatte eine Prostatakrebserkrankung öffentlich gemacht. US-PrĂ€sident Joe Biden erfuhr nach Angaben des WeiĂen Hauses aber erst wenige Stunden vor der Ăffentlichkeit von der Diagnose. Dabei war die Erkrankung nach Angaben von Austins Ărzten bereits Anfang Dezember festgestellt worden. Kurz vor Weihnachten unterzog er sich deshalb einem Eingriff. Anfang Januar traten Komplikationen auf, weshalb sich der 70-JĂ€hrige noch immer im Krankenhaus befindet. Das WeiĂe Haus Ă€uĂerte deutliche Kritik an der Informationspolitik des Pentagon-Chefs und ordnete an, die AblĂ€ufe fĂŒr solche FĂ€lle ĂŒberprĂŒfen zu lassen.


