MÀnner, Anti-TerroreinsÀtzen

Acht MÀnner bei Anti-TerroreinsÀtzen in England festgenommen

04.05.2025 - 09:51:01

Bei einem Anti-Terroreinsatz werden in England zunĂ€chst fĂŒnf MĂ€nner festgenommen. Mindestens vier von ihnen sind laut der Polizei Iraner. Kurz darauf werden in London weitere Festnahmen gemeldet.

Im Zuge zweier Anti-TerroreinsĂ€tze sind in England insgesamt acht MĂ€nner festgenommen worden. Im ersten der beiden FĂ€lle wĂŒrden die fĂŒnf Festgenommenen verdĂ€chtigt, eine terroristische Tat vorzubereiten, teilte die Metropolitan Police (Met) in London in der Nacht mit. Mindestens vier der MĂ€nner im Alter von 29 bis 46 Jahren hĂ€tten die iranische StaatsbĂŒrgerschaft, bei einem werde die Staatsangehörigkeit noch ermittelt. Die MĂ€nner befĂ€nden sich in Polizeigewahrsam.

Am Morgen folgte die nÀchste Mitteilung der Met: Drei MÀnner im Alter von 39 bis 55 Jahren, die ebenfalls Iraner seien, seien im Zuge einer weiteren Anti-Terror-Ermittlung in London festgenommen worden. Eine Verbindung zu den anderen Festnahmen bestehe nicht. 

Was den dreien vorgeworfen wird, blieb zunĂ€chst unklar. Konkreter wurde die Polizei in dem ersten Fall: Die Ermittlungen stĂŒnden im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Verschwörung, die auf ein bestimmtes Anwesen abziele, hieß es in der Met-Mitteilung. Die Beamten stĂŒnden mit dem betroffenen Ort in Kontakt, um zu informieren und RatschlĂ€ge und UnterstĂŒtzung zu geben. Weitere Informationen könnten derzeit aus operativen GrĂŒnden nicht gegeben werden. 

Festgenommen worden seien die VerdĂ€chtigen in den StĂ€dten London, Swindon, Stockport, Rochdale und Manchester, hieß es weiter. 

Der Leiter der TerrorismusbekĂ€mpfung der Met, Dominic Murphy, sagte laut Mitteilung: «Die Ermittlungen befinden sich noch im Anfangsstadium und wir ĂŒberprĂŒfen verschiedenartige Möglichkeiten, um ein mögliches Motiv zu ermitteln und herauszufinden, ob im Zusammenhang mit dieser Angelegenheit eine weitere Gefahr fĂŒr die Öffentlichkeit besteht.» Man verstehe, dass die Öffentlichkeit beunruhigt sein könnte. Die Menschen sollten wachsam bleiben und der Polizei VerdĂ€chtiges melden.

@ dpa.de