Faeser, PolizeikrÀfte

Faeser begrĂŒĂŸt 580 auslĂ€ndische PolizeikrĂ€fte zu EM-Einsatz

13.06.2024 - 15:04:07

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und BundespolizeiprĂ€sident Dieter Romann haben am Donnerstag in Bamberg die rund 350 auslĂ€ndischen PolizeikrĂ€fte, die bei der Fußball-Europameisterschaft die Bundespolizei unterstĂŒtzen sollen, sowie weitere 230 internationale PolizeikrĂ€fte fĂŒr das "International Police Cooperation Center" (IPCC) begrĂŒĂŸt.

"Die Sicherheit der Fußball-Europameisterschaft bei uns im Land hat oberste PrioritĂ€t", sagte Faeser. "Wir wappnen uns gegenĂŒber allen denkbaren Gefahren: vom islamistischen Terror bis hin zu GewalttĂ€tern und Hooligans." FĂŒr die Polizeien von Bund und LĂ€ndern werde die EM ein enormer Kraftakt.

"Die Bundespolizei steht vor dem grĂ¶ĂŸten Einsatz in ihrer Geschichte." Die Polizisten stammen aus allen Staaten, die am Turnier teilnehmen sollen. Sie sollen bei gemeinsamen Streifen an Bahnhöfen und in ZĂŒgen eingesetzt werden, aber auch an FlughĂ€fen und an den Grenzen. Der Schwerpunkt liege dabei auf Deeskalation und Kommunikation, hieß es. Die SPD-Politikerin erklĂ€rte, die internationalen PolizeikrĂ€fte sollen ein "Bindeglied" zwischen der deutschen Polizei und den Fans und GĂ€sten aus den teilnehmenden Staaten bilden. "Schon die PrĂ€senz von uniformierten Polizeibeamten aus der eigenen Heimat kann gegenĂŒber möglichen GewalttĂ€tern abschreckend wirken", glaubt Faeser. "Der gemeinsame Einsatz ist ein großartiges Zeichen der engen europĂ€ischen Zusammenarbeit unserer Sicherheitsbehörden." Die Bundespolizei hatte erstmals im Jahr 2006 aus Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland WM in Deutschland UnterstĂŒtzung aus den Turnierteilnehmerstaaten erhalten und damit gute Erfahrungen gemacht. Dadurch seien Sprachbarrieren deutlich reduziert worden, so das Innenministerium. Die Hemmschwelle fĂŒr auslĂ€ndische Fans, sich mit Fragen und Anliegen an die an die EinsatzkrĂ€fte zu wenden, habe folglich abgenommen.

@ dts-nachrichtenagentur.de