Pistorius nennt Zeitpunkt von Erkundungsmission in Grönland Zufall
15.01.2026 - 20:04:46Das sei "kaum vorstellbar und wir richten uns darauf auch nicht ein, und ich persönlich rechne auch nicht damit". Die USA bestehe ja nicht nur aus der Trump-Administration, so Pistorius. "Kongress und Senat sind auch noch da."
Auf die Frage, ob Trump seine PlĂ€ne aufgeben werde, antwortete der Verteidigungsminister, man nehme ihm sein Hauptargument weg, "indem wir sagen, wir sichern dieses Territorium, deine Sicherheitsbedenken, die teilen wir nicht nur, sondern wir setzen uns dafĂŒr ein, ihnen gemeinsam zu begegnen".
Es gehe darum, "dass wir gemeinsam unseren Verpflichtungen nachkommen, Nato-Territorium zu schĂŒtzen". Die Arktis habe sich zu einem Raum entwickelt, "in dem vor allem Russland und zunehmend auch China mit seiner wachsenden Marine eine wichtige Rolle spielen", so Pistorius. Bei der jetzigen Erkundung gehe es darum, zu schauen, "wie können wir dort ĂŒben im groĂen Stil".
Bislang sei man zu See unterwegs gewesen, sagte der Verteidigungsminister. "Jetzt geht es um die Frage, wie können wir auch zu Land ĂŒben." Man wolle nun wissen, "wie die Bedingungen sind, Fakten sammeln". Das sei "der Blick ins GelĂ€nde".
Grönland, das Kernland DĂ€nemark und die FĂ€röer sind autonome Bestandteile des Königreichs DĂ€nemark. Dennoch erhebt US-PrĂ€sident Donald Trump Anspruch auf die Insel zwischen dem Nordatlantik und dem Nordpolarmeer. Die USA, DĂ€nemark, Deutschland und 29 weitere Staaten sind Teil des VerteidigungsbĂŒndnisses Nato - und damit dazu verpflichtet, Beistand zu leisten, wenn ein Mitgliedsstaat militĂ€risch angegriffen wird.


