«Zu weit gegangen» â Musk bedauert Kritik an Trump
11.06.2025 - 11:06:32Nach seinem öffentlichen ZerwĂŒrfnis mit US-PrĂ€sident Donald Trump rudert Tech-MilliardĂ€r Elon Musk ĂŒberraschend zurĂŒck. «Ich bedauere einige meiner BeitrĂ€ge ĂŒber PrĂ€sident @realDonaldTrump vergangene Woche. Sie sind zu weit gegangen», schrieb er auf der Plattform X.
Musks sanftere Töne folgen wenige Tage, nachdem Trump ihm im Falle einer UnterstĂŒtzung der Demokraten «sehr schwerwiegende Folgen» angedroht hatte. In einem Interview mit dem Sender NBC News vergangene Woche warnte Trump, der der republikanischen Partei angehört: «Wenn er das tut, dann muss er den Preis dafĂŒr bezahlen.» Konkrete Konsequenzen nannte er allerdings nicht.
Streit ĂŒber neues Gesetz
EntzĂŒndet hat sich der Streit an einem von Trump vorangetriebenen Steuer- und Haushaltsgesetz, gegen das sich Musk stellte. Dieser fordert weitaus stĂ€rkere AusgabenkĂŒrzungen. Daraufhin lieferten sich Musk, der reichste Mann der Welt, und Trump, der mĂ€chtigste Mann der Welt, nach einer monatelangen engen Zusammenarbeit eine offene Schlammschlacht.
Musk griff den PrĂ€sidenten in zahlreichen Posts an und behauptete unter anderem, Trump hĂ€tte die PrĂ€sidentenwahl nie ohne seine UnterstĂŒtzung gewonnen. Er hatte dessen Wahlkampf mit mehr als 250 Millionen US-Dollar finanziert und war zu einem Vertrauten des Republikaners geworden. Trump schrieb daraufhin, der Tesla-Chef sei «verrĂŒckt geworden» und stellte Streichungen von AuftrĂ€gen und Subventionen fĂŒr Musks Firmen wie Tesla und SpaceX in Aussicht, um Milliarden einzusparen.


