Trump, Menschen

Trump will Menschen aus Gaza in arabische LĂ€nder bringen

26.01.2025 - 04:42:28

Der Gazastreifen ist weitgehend zerstört. US-PrĂ€sident Trump spricht sich dafĂŒr aus, die notleidenden Menschen in arabische Staaten zu bringen.

US-PrĂ€sident Donald Trump hat sich dafĂŒr ausgesprochen, den weitgehend zerstörten Gazastreifen zu rĂ€umen und die dort lebenden PalĂ€stinenser in arabischen LĂ€ndern unterzubringen. Er wolle, dass Ägypten und Jordanien Menschen aufnĂ€hmen, sagte Trump an Bord der Regierungsmaschine Air Force One laut mitreisenden Journalisten. Man spreche von anderthalb Millionen Menschen, «und wir sĂ€ubern das Gebiet einfach grĂŒndlich». 

Seit Beginn des Gaza-Krieges zwischen der islamistischen Hamas und Israel ist der KĂŒstenstreifen heftig zerstört worden. Die UN betrachten ihn noch immer als israelisch besetztes Gebiet, weil Israel dort Kontrolle ausĂŒbt.

Der Gazastreifen sei buchstĂ€blich eine Abrissbrache, fast alles werde abgerissen, und die Menschen stĂŒrben dort, sagte Trump laut den mitreisenden Journalisten. Also wĂŒrde er lieber mit einigen arabischen Nationen zusammenarbeiten und an einem anderen Ort Wohnungen bauen, wo die PalĂ€stinenser vielleicht zur Abwechslung in Frieden leben könnten. Es könnte vorĂŒbergehend oder langfristig sein, beantwortete er eine entsprechende Journalistenfrage. 

Im Laufe der Jahrhunderte habe es dort viele, viele Konflikte gegeben. Irgendetwas mĂŒsse geschehen. Er habe bereits mit König Abdullah II. von Jordanien gesprochen und ein sehr gutes GesprĂ€ch gehabt. Der Monarch beherberge Millionen PalĂ€stinenser, und er tue dies auf sehr menschliche Art und Weise.

Jordanien habe bei der Unterbringung von PalĂ€stinensern eine erstaunliche Arbeit geleistet. Er habe dem König gesagt, er wĂŒrde sich freuen, wenn er noch mehr PalĂ€stinenser ĂŒbernehmen wĂŒrde, denn er sehe sich gerade den gesamten Gazastreifen an, und es sei ein echtes Chaos. Er wolle in KĂŒrze mit dem Ă€gyptischen PrĂ€sidenten Abdel-Fattah al-Sisi sprechen. Er wolle, dass auch Ägypten Menschen aufnehme.

@ dpa.de