USA, Iran

UN: Hinrichtungen im Iran absagen, TodesfÀlle aufklÀren

15.01.2026 - 21:59:05

Der iranische Sicherheitsapparat hat die Massenproteste im Land brutal niedergeschlagen. Die Sorge vor einer militÀrischen Eskalation mit den USA wÀchst. Die UN mahnen deeskalierende Schritte an.

Die Vereinten Nationen haben den Iran aufgefordert, jegliche geplanten Hinrichtungen von Protest-Teilnehmern aufzuhalten und alle TodesfĂ€lle unabhĂ€ngig und transparent aufzuklĂ€ren. Die Situation im Iran sei «zutiefst beunruhigend», sagte die stellvertretende UN-GeneralsekretĂ€rin fĂŒr Afrika, Martha Pobee, bei einer Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in New York. Das Treffen war auf Bitten der USA angesetzt worden.

UN-GeneralsekretĂ€r AntĂłnio Guterres rufe alle Beteiligten zu grĂ¶ĂŸtmöglicher ZurĂŒckhaltung auf, sagte Pobee weiter. Er bleibe ĂŒberzeugt, dass alle den Iran betreffenden Angelegenheiten am besten durch Diplomatie und Dialog gelöst werden könnten.

Massenproteste mit Tausenden Toten

Seit Beginn der Massenproteste gegen das autoritÀre Herrschaftssystem der Islamischen Republik vor gut zwei Wochen hatte US-PrÀsident Donald Trump dem Iran mehrfach mit einem Eingreifen der USA gedroht. 

Ausgelöst wurden die Proteste unter anderem von einer dramatischen Wirtschaftskrise, einer sehr hohen Inflationsrate und großer Unzufriedenheit mit der FĂŒhrung in Teheran. Irans Sicherheitsapparat hat die Proteste brutal niedergeschlagen, es gibt Berichte ĂŒber Tausende Tote. 

Der Sicherheitsrat ist eines der wichtigsten Organe der Vereinten Nationen. Seine Aufgabe ist es, internationalen Frieden und Sicherheit zu wahren.

@ dpa.de

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