Masala: USA haben sich aus Ukraine-GesprĂ€chen zurĂŒckgezogen
24.05.2025 - 07:38:38"Trump steht auf der Seite Russlands und die Ukraine ist fĂŒr ihn ein Störfaktor bei der Normalisierung der Beziehungen zu Russland", erklĂ€rte der Professor fĂŒr internationale Politik an der Bundeswehr-UniversitĂ€t in MĂŒnchen. Deswegen beschlieĂe Trump auch keine harten Sanktionen gegen Russland. "Das haben die Amerikaner jetzt ausgeschlossen", sagte der Experte. "Letzten Endes lĂ€uft das ganze Spiel fĂŒr Putin." Angesichts dessen hat Masla auch wenig Hoffnung, dass mögliche Verhandlungen im Vatikan Ergebnisse erzielen könnten. "Es geht darum, dass man dann den Vatikan als einen neutralen Ort anbietet", erklĂ€rte er. Dem US-PrĂ€sidenten hĂ€tten die Bilder mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj bei der Beerdigung von Papst Franziskus gefallen. "Das wieder so eine Schnapsidee von Donald Trump." Russland dagegen wolle primĂ€r die USA aus den GesprĂ€chen heraushalten. "Solange Putin verhandelt, werden sich die Amerikaner höchstwahrscheinlich nicht wieder aktiv einmischen", sagte Masala. "Putin wirft Trump immer irgendwelche BrotkrĂŒmel vor die FĂŒĂe, die dieser dann aufnimmt und als groĂen Erfolg verkauft." Den EuropĂ€ern attestierte der MilitĂ€rexperte, dass sie Trump mit Blick auf den Nato-Gipfel im Juni besĂ€nftigen wollen. "Die EuropĂ€er machen alles, um die USA bei der Stange zu halten", erklĂ€rte Masala. Es ginge "in der GĂŒterabwĂ€gung" aktuell darum, dass es zu keinem groĂen Eklat beim Nato-Gipfel kommt und Trump die Sicherheitsgarantien fĂŒr die europĂ€ischen Staaten nicht infrage stellt. "In dieser GĂŒterabwĂ€gung ist momentan, das ist mein Eindruck, die Frage der Nato wesentlich wichtiger als die Frage der Ukraine."


