Schweitzer will USA bei Ramstein-Nutzung nicht einschrÀnken
20.03.2026 - 13:03:20 | dts-nachrichtenagentur.de"Die Amerikaner haben Standorte in Deutschland, einige davon auch in Rheinland-Pfalz. Das ist schon immer so gewesen. Und die Amerikaner werden diese Standorte auch nutzen, um internationales Engagement zu organisieren." Und das bedeutet eben auch im Iran, was durch Rechtsprechung immer wieder auch angesprochen worden sei. "Wir sind auch ein Land, das auf gute Partnerschaft setzt, bis in die Kommunen des Landes Rheinland-Pfalz. Und wer deshalb AuĂenpolitik mit der Landespolitik vermischen will, der wird bei mir keine UnterstĂŒtzung dafĂŒr finden."
Vom Krieg der USA an sich distanzierte sich Schweitzer allerdings schon: "Ich will deutlich sagen: Wir wollen uns nicht in den Iran-Krieg hineinziehen lassen. Das wollen wir nicht. Deshalb werden wir auch genau ĂŒberlegen mĂŒssen, ob wir militĂ€risches Engagement investieren, wie es ja auch immer wieder aus dem WeiĂen Haus als Forderung kommt."
Der CDU-Spitzenkandidat fĂŒr Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, wies unterdessen Forderungen der Linken nach einer SchlieĂung der US-MilitĂ€rbasis in Ramstein zurĂŒck. "Es wĂ€re fĂŒr dieses Land ganz schlimm, wenn wir die US-StationierungsstreitkrĂ€fte nicht hĂ€tten", sagte er dem TV-Sender "Welt". Und man habe gesehen, was das Völkerrecht in den letzten Jahren bewirkt habe, "nĂ€mlich nichts, was den Terror des Irans verhindert hat".
"Und wenn Israel sich in seiner Sicherheit bedroht sieht und der Iran immer davon gesprochen hat, er radiert Israel von der Landkarte, dann gestehe ich Israel und den Vereinigten Staaten zu, dann entsprechend zu agieren", so Schnieder.
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