Deutsche BeschÀftigungsquoten durchweg höher als im OECD-Schnitt
11.09.2024 - 08:17:23Im Durchschnitt der OECD-Staaten war der Unterschied mit rund zehn Prozentpunkten doppelt so groĂ. Die BeschĂ€ftigungsquote formal Geringqualifizierter lag in Deutschland mit 66 Prozent erheblich niedriger als bei Personen mit höheren AbschlĂŒssen, aber deutlich höher als im OECD-Durchschnitt (60 Prozent). In den meisten BundeslĂ€ndern wichen im Jahr 2023 die BeschĂ€ftigungsquoten fĂŒr Personen mit hohem Bildungsabschluss nur geringfĂŒgig vom Bundesdurchschnitt (89 Prozent) ab. Die niedrigste Quote hatte Sachsen-Anhalt mit 86 Prozent, wĂ€hrend die Quoten in Bayern und Sachsen mit jeweils 90 Prozent am höchsten waren. Die höchsten BeschĂ€ftigungsquoten fĂŒr Personen mit mittlerem Bildungsstand wiesen Baden-WĂŒrttemberg, Bayern und Sachsen (85 Prozent) auf. Hier lagen die BeschĂ€ftigungsquoten ĂŒber dem Bundesdurchschnitt (83 Prozent). Die niedrigsten Quoten gab es in Bremen und Berlin (jeweils 79 Prozent). Deutliche Unterschiede im LĂ€ndervergleich lagen bei Personen mit niedrigem Bildungsstand vor. Die BeschĂ€ftigungsquoten fĂŒr formal Geringqualifizierte waren in Sachsen-Anhalt, Berlin und Sachsen mit jeweils 58 Prozent deutlich niedriger als im Bundesdurchschnitt (66 Prozent). Die höchste BeschĂ€ftigungsquote bei Personen mit niedrigem Bildungsstand wies Bayern auf (74 Prozent), gefolgt von Baden-WĂŒrttemberg (72 Prozent).


