Union fordert Sofort-Stopp aller Zahlungen an PalÀstinenser
10.10.2023 - 00:03:22 | dts-nachrichtenagentur.deDas berichtet "Bild" (Dienstagausgabe). Demnach will die Arbeitsgruppe Haushalt der CDU/CSU-Fraktion spÀtestens am Donnerstag dem Haushaltsausschuss des Bundestages einen entsprechenden Antrag zum Beschluss vorlegen.
Der Ausschuss berĂ€t dann ĂŒber den Einzelplan 05 (AuswĂ€rtiges Amt). In dem Antrag, ĂŒber den die "Bild" berichtet, heiĂt es: "Ab sofort und bis auf Weiteres dĂŒrfen keine Haushaltsmittel aus den Etats des AuswĂ€rtigen Amtes (AA), des Bundesministeriums fĂŒr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und anderer Ressorts der Bundesregierung direkt oder indirekt in die palĂ€stinensischen Gebiete flieĂen." Darin eingeschlossen seien neben Direktzahlungen auch "Mittel, die indirekt als deutsche BeitrĂ€ge an die EuropĂ€ische Union, an Organisationen der Vereinten Nationen, wie das Hilfswerk der Vereinten Nationen fĂŒr PalĂ€stina-FlĂŒchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) oder das FlĂŒchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), oder an andere in den PalĂ€stinensergebieten tĂ€tige internationale Organisationen, wie beispielsweise das Rote Kreuz, gehen." Weiter fordert die Unionsfraktion, bereits geleistete BetrĂ€ge " - sofern möglich - zurĂŒckzuholen." Die Bundesregierung solle ferner "in einem schriftlichen Bericht bis zum 15. November 2023 ĂŒber das Veranlasste" berichten. Sollten bis dahin keine MaĂnahmen getroffen sein, "sind die GrĂŒnde fĂŒr die Unterlassung ebenfalls schriftlich darzulegen", fordert die Fraktion.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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