Kein Fahrplan fĂŒr Abkehr von Fossilen bei UN-Klimakonferenz
22.11.2025 - 17:49:33 | dts-nachrichtenagentur.de
Die EuropÀische Union hat sich bei der UN-Klimakonferenz in Belem mit ihrer Forderung nach einem klaren Fahrplan zur Abkehr von fossilen EnergietrÀgern nicht durchsetzen können.
Der am Samstag vorgelegte Beschlussentwurf enthĂ€lt keinen direkten Verweis auf fossile EnergietrĂ€ger, sondern lediglich einen allgemeinen Aufruf zu einem Ăbergang in den Energiesystemen. Die Notwendigkeit, den globalen Treibhausgas-AusstoĂ drastisch zu verringern, wurde jedoch bekrĂ€ftigt.
EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra sagte, die EU hĂ€tte sich mehr Ambitionen im Ergebnis gewĂŒnscht, unterstĂŒtze jedoch den Kompromiss, da er zumindest in die richtige Richtung weise. Die EuropĂ€er, darunter Deutschland, hatten nach den Verhandlungen in Belem dringend MaĂnahmen zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen und ein Bekenntnis zur Abkehr von Kohle, Ăl und Gas gefordert.
China, Indien sowie die ĂllĂ€nder Saudi-Arabien und Russland stellten sich jedoch dagegen.
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) warf den Ăl-Staaten vor, ehrgeizige BeschlĂŒsse zum Klimaschutz verhindert zu haben. Er zeigte sich enttĂ€uscht ĂŒber die Blockadehaltung der Petro-Industrie und kritisierte, dass Ă€rmere Staaten nicht konsequent dagegengehalten hĂ€tten. Schneider Ă€uĂerte zudem, dass er von den am meisten betroffenen LĂ€ndern, wie den Inselstaaten und Afrika, eine lautere Stimme fĂŒr den Klimaschutz erwartet hĂ€tte.
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