Mossad-Chef, Verhandlungen

Mossad-Chef zu Verhandlungen ĂŒber Waffenruhe in Rom

28.07.2024 - 12:08:14 | dpa.de

Die Lage im Gazastreifen ist katastrophal, und die Angehörigen dort festgehaltener Geiseln bangen um ihr Leben. Eine neue GesprĂ€chsrunde von Vermittlern ĂŒber eine Waffenruhe weckt kaum Hoffnungen.

Mossad-Chef Barnea trifft Israels Regierungschef Netanjahu (Archivbild) - Foto: Koby Gideon/GPO/dpa
Mossad-Chef Barnea trifft Israels Regierungschef Netanjahu (Archivbild) - Foto: Koby Gideon/GPO/dpa

Der Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, David Barnea, hĂ€lt sich zu indirekten GesprĂ€chen ĂŒber eine Waffenruhe im Gaza-Krieg in Rom auf. Er sei in der italienischen Hauptstadt mit dem CIA-Chef William Burns sowie Katars MinisterprĂ€sidenten Mohammed bin Abdulrahman Al Thani und dem Ă€gyptischen Geheimdienstminister Abbas Kamel zusammengetroffen, bestĂ€tigte eine israelische ReprĂ€sentantin.

Die indirekten GesprĂ€che zwischen Israel und der islamistischen Hamas, bei denen die USA, Katar und Ägypten vermitteln, verlaufen seit Monaten sehr schleppend. Seit Mai kreisen sie um einen mehrstufigen Plan von US-PrĂ€sident Joe Biden, der am Ende eine dauerhafte Waffenruhe im Gaza-Krieg vorsieht. Außerdem sollen die Geiseln in der Gewalt der Hamas gegen palĂ€stinensische HĂ€ftlinge in israelischen GefĂ€ngnissen ausgetauscht werden. 

Die erste Phase von Bidens Plan sieht eine Waffenruhe von rund sechs Wochen vor. In diesem Zeitraum wĂŒrde eine bestimmte Gruppe von Geiseln freigelassen. Die Hamas hat nach israelischer ZĂ€hlung 115 von ihnen in ihrer Gewalt, von denen aber viele nicht mehr am Leben sein dĂŒrften. 

Im Gegenzug wĂŒrden PalĂ€stinenser freikommen, die in Israel inhaftiert sind. In der nĂ€chsten Phase wĂŒrden die KĂ€mpfe dann dauerhaft eingestellt und die verbliebenen Geiseln freigelassen. In einer letzten Phase soll dem Entwurf zufolge der Wiederaufbau des Gazastreifens beginnen. Zuletzt hatte der israelische MinisterprĂ€sident Benjamin Netanjahu zusĂ€tzliche Bedingungen formuliert, die fĂŒr die Hamas inakzeptabel sein dĂŒrften. 

Auslöser des Gaza-Kriegs war das beispiellose Massaker mit 1.200 Toten, das die Islamisten der Hamas zusammen mit anderen Gruppen aus dem Gazastreifen am 7. Oktober des Vorjahres im SĂŒden Israels begangen hatten. 

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