Ausland, Gesellschaft

Epstein-Akten: UN-Vertreterin pocht auf Einsatz fĂŒr Frauenrechte

13.02.2026 - 10:05:51

Die PrĂ€sidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, hat den Umgang mit den Epstein-Akten kritisiert und mehr Schutz fĂŒr die Opfer gefordert.

"Neben unabdingbarer AufklĂ€rung und dem Opferschutz sollten sich jetzt all diejenigen, die den Einsatz fĂŒr Frauenrechte bisher als Gedöns abgetan haben, mal dringend hinterfragen", sagte Baerbock dem Nachrichtenportal "T-Online".

"WiderwĂ€rtig, erschreckend. Einfach alles daran", sagte sie mit Bezug auf die in den Epstein-Akten aufgefĂŒhrten VorfĂ€lle. "MĂ€dchen, so alt wie unsere Töchter, wurden aufs Schlimmste missbraucht, ĂŒber Jahre trotz ihrer Aussagen im Stich gelassen"

Es gebe eine "Machtelite", die sich mit Blick auf "kriminellen Kindesmissbrauch" gegenseitig schĂŒtze, warnte die GrĂŒnen-Politikerin. "Das beeinflusst auch die globale Sicherheit, weil dahinter natĂŒrlich auch unglaubliche Erpressungspotenziale stecken."

Baerbock sieht in dem Skandal einen weiteren Grund, warum gesellschaftliche Gleichstellung gestĂ€rkt werden sollte. "Je mehr Frauen in FĂŒhrungspositionen sind, desto weniger anfĂ€llig ist man fĂŒr Korruption, Amts-, Macht- und erst recht sexuellen Missbrauch", sagte sie. @ dts-nachrichtenagentur.de

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