DRK fordert mehr Mittel fĂŒr Katastrophenschutz und humanitĂ€re Hilfe
07.08.2024 - 00:00:00Erst eines der geplanten zehn Module sei ausfinanziert, kritisierte die frĂŒhere CSU-Bundestagsabgeordnete. Aktuell seien dafĂŒr gerade einmal 3 Millionen Euro im Bundeshaushalt eingestellt, dabei koste ein Modul rund 30 Millionen Euro Anschaffungskosten nebst 3 Millionen Euro jĂ€hrlicher Unterhaltskosten. "Wenn es dann einen Krisenfall gibt, wird es von politischer Seite wieder viele Stimmen geben, dass genau diese Module fĂŒr eine umfassende Hilfeleistung fehlen", so die Rot-Kreuz-PrĂ€sidentin. Sie beklagt zudem die geplante KĂŒrzung der Mittel fĂŒr die humanitĂ€re Hilfe um 53 Prozent. "Wird der Haushalt so beschlossen, werden unzĂ€hlige Menschen in Not im Stich gelassen", mahnte sie. Derzeit gebe es weltweit unzĂ€hlige humanitĂ€re Katastrophen. "Ausgerechnet bei den Hilfen fĂŒr die verletzlichsten Menschen dieser Welt die gröĂten Einsparungen vorzusehen, ist unverantwortlich", warnte Hasselfeldt.


