Trump, Wahlbetrugs-Verfahren

Trump will Einstellung von Wahlbetrugs-Verfahren in Georgia

04.12.2024 - 21:21:14 | dpa.de

Die Prozesse auf Bundesebene gegen Trump sind nach seinem Wahlsieg wie ein Kartenhaus zusammengefallen. Nun setzt der er darauf, dass auch von der Anklage in Georgia nichts mehr ĂŒbrig bleibt.

Trump zieht am 20. Januar wieder ins Weiße Haus ein. (Archivbild) - Foto: Alex Brandon/AP
Trump zieht am 20. Januar wieder ins Weiße Haus ein. (Archivbild) - Foto: Alex Brandon/AP

Die AnwĂ€lte Donald Trumps fordern nach seiner Wiederwahl auch die Einstellung des Verfahrens gegen den designierten US-PrĂ€sidenten im US-Bundesstaat Georgia. Amtierende PrĂ€sidenten dĂŒrften nicht strafrechtlich verfolgt werden, argumentierten die AnwĂ€lte in ihrem Antrag an das zustĂ€ndige Gericht. Trump zieht am 20. Januar wieder ins Weiße Haus ein. Da es sich bei dem Wahlbetrugsverfahren um eine Anklage auf Ebene des Bundesstaates handelt, kann Trump das Verfahren nicht selbst ĂŒber das Justizministerium einstellen lassen - anders als bei Prozessen auf Bundesebene. 

In Georgia ist Trump wegen seiner Einflussversuche bei der Wahl 2020 angeklagt - mit mehreren Mitangeklagten. Trumps AnwĂ€lte haben die Ermittlungen weitgehend blockiert - die zustĂ€ndige StaatsanwĂ€ltin Fani Willis hatte zuletzt zahlreiche RĂŒckschlĂ€ge erlitten. Das Oberste Gericht in Georgia beschĂ€ftigt sich gerade mit der Frage, ob Willis von dem Fall abgezogen werden soll. Sollte dies passieren, könnte das gesamte Verfahren in sich zusammenfallen. Doch selbst, falls Willis zustĂ€ndig bleiben sollte, gilt es als unwahrscheinlich, dass der Prozess vor Ende von Trumps zweiter Amtszeit beginnen dĂŒrfe - also 2029.

Trump hatte zuvor beantragt, dass der Schuldspruch gegen ihn wegen Verschleierung von Schweigegeld in New York aufgehoben wird. Geschworene in der US-Metropole hatten Trump Ende Mai in 34 Anklagepunkten fĂŒr schuldig befunden. Die Verfahren in der AffĂ€re um Geheimdienstdokumente und wegen versuchten Wahlbetrugs auf Bundesebene hat die Staatsanwaltschaft bereits eingestellt. Sie argumentierte mit der Gepflogenheit des Justizministeriums, nicht gegen amtierende PrĂ€sidenten zu ermitteln.

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