US-Börsen, Arbeitsmarkt

US-Börsen deutlich schwÀcher - Arbeitsmarkt widerstandsfÀhig

02.04.2024 - 22:13:24

Die US-Börsen haben am Dienstag krÀftig nachgelassen.

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 39.170 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.206 Punkten 0,7 Prozent schwÀcher, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 16.240 Punkten 1,0 Prozent Die US-Konjunktur zeigt sich weiterhin widerstandsfÀhig.

Laut US-Arbeitsministerium ist die Zahl der offenen Stellen im Februar leicht auf 8,76 Millionen gestiegen ist (Januar: 8,75 Millionen). Anleger fĂŒrchten nun, dass die US-Zentralbank Federal Reserve den Leitzins fĂŒr lĂ€ngere Zeit auf dem aktuellen hohen Niveau belassen könnte. Denn gemĂ€ĂŸ ihrem Doppelmandat muss die Fed einerseits den Geldwert stabil halten und andererseits die Erreichung einer maximalen BeschĂ€ftigung anstreben. Solange der Arbeitsmarkt also so stabil bleibt, ist der Druck fĂŒr die Notenbank gering, die Maßnahmen im Kampf gegen die Inflation zu verringern. Unterdessen tendierte die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung am Dienstagabend stĂ€rker. Ein Euro kostete 1,0767 US-Dollar (+0,22 Prozent), ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9288 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich deutlich stĂ€rker, am Abend wurden fĂŒr eine Feinunze 2.276,65 US-Dollar gezahlt (+1,14 Prozent). Das entspricht einem Preis von 67,96 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg ebenfalls deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 88,96 US-Dollar, das waren 1,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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