US-Börsen, Jobdaten

US-Börsen lassen deutlich nach - Jobdaten belasten die MÀrkte

01.08.2025 - 22:20:46

Die US-Börsen haben am Freitag deutlich nachgelassen.

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 43.589 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.238 Punkten 1,6 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 22.763 Punkten 2,0 Prozent im Minus. Lange zeigte sich die US-Wirtschaft trotz der befĂŒrchteten Effekte der Zollpolitik von US-PrĂ€sident Donald Trump resilient, doch der US-Arbeitsmarktbericht fĂŒr den Monat Juli verĂ€ndert das Bild. Die US-Wirtschaft schuf im Juli 73.000 Jobs, weitaus weniger als erwartet.

Zudem wurden die Zahlen fĂŒr die Monate Mai und Juni deutlich nach unten korrigiert. Trump reagierte auf die Zahlen damit, die Leiterin zustĂ€ndigen Statistikamts zu feuern. Die ErfĂŒllung seines bislang unerfĂŒllten Wunschs, dass die US-Zentralbank Federal Reserve den Leitzins weiter senken soll, ist durch die schwĂ€chere Konjunktur unterdessen wahrscheinlicher geworden. Das Doppelmandat der Notenbank sieht nĂ€mlich nicht nur eine stabile niedrige Inflationsrate vor, sondern auch maximale BeschĂ€ftigung. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Freitagabend deutlich stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1581 US-Dollar (+1,43 Prozent), ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8635 Euro zu haben. Der Goldpreis verzeichnete starke ZuwĂ€chse, am Abend wurden fĂŒr eine Feinunze 3.360 US-Dollar gezahlt (+2,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 93,27 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 69,60 US-Dollar, das waren 210 Cent oder 2,9 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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