US-Börsen lassen nach - EnttÀuschung nach Tech-Quartalszahlen
31.01.2024 - 22:17:07Wie von den meisten Marktteilnehmern erwartet wurde zum dritten Mal in Folge der Zinssatz unverĂ€ndert in einer Spanne zwischen 5,25 und 5,50 Prozent gelassen. "Einen konkreten Zeitplan bleibt die Fed schuldig. An der Zinserwartung der Börsianer Ă€ndert das aber nichts", kommentierte Thomas Altmann von QC Partners die Entscheidung der US-Notenbank. Die Börsen gingen unverĂ€ndert davon aus, dass die Fed erst am 1. Mai erstmals nach unten anpassen wird. "Das Betonen des unsicheren wirtschaftlichen Ausblicks darf durchaus als Signal dafĂŒr verstanden werden, dass die Börsen nicht all zu lange auf die erste Senkung warten mĂŒssen." EnttĂ€uscht zeigten sich Anleger von den Quartalszahlen der Tech-Riesen Microsoft und Alphabet. Beide Unternehmen steigerten ihren Umsatz und ihren Gewinn deutlich. Den hohen Erwartungen an Wachstum durch den Einsatz von KĂŒnstlicher Intelligenz konnten sie allerdings nicht gerecht werden. Unterdessen tendierte die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung schwĂ€cher. Ein Euro kostete am Mittwochabend 1,0804 US-Dollar (-0,36 Prozent), ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9256 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich etwas schwĂ€cher, am Abend wurden fĂŒr eine Feinunze 2.034,35 US-Dollar gezahlt (-0,13 Prozent). Das entspricht einem Preis von 60,52 Euro pro Gramm. Der Ălpreis sank derweil deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 81,71 US-Dollar, das waren 116 Cent oder 1,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


