US-Börsen legen zu - riskante Hoffnungen bei Handel und Zinsen
27.10.2025 - 21:15:42 | dts-nachrichtenagentur.de
Die US-Börsen haben am Montag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 47.544 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Wallstreet - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.875 Punkten 1,2 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.820 Punkten 1,8 Prozent im Plus.
Der Optimismus an der Wall Street dĂŒrfte sich unter anderem aus dem anstehenden Treffen zwischen US-PrĂ€sident Donald Trump und Chinas Machthaber Xi Jinping speisen. "Dennoch fehlen zum jetzigen Zeitpunkt sĂ€mtliche Details, und mit Blick auf die erratische Politik eines Donald Trump ist der Erfolg - wenn ĂŒberhaupt - erst garantiert, wenn die Tinte unter dem Abkommen trocken ist", sagte Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets.
"Das Prinzip Hoffnung begleitet die Anleger auch im Hinblick auf die zukĂŒnftige Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Nicht nur, dass eine nĂ€chste Zinssenkung am Mittwoch fest eingeplant ist, viele auf dem Parkett setzen zudem auf ein Ende der BilanzverkĂŒrzung (Quantitative Tightening) und damit auf einen deutlich expansiven Schwenk der WĂ€hrungshĂŒter. Ein Schritt, der noch vor einigen Wochen wĂ€hrend der Eskalation zwischen Powell und Trump kaum denkbar gewesen ist."
"Dass die Fed ihre vorsichtige Haltung nun zugunsten einer Ăffnung der Geldschleusen komplett aufgeben wird, ist nach den jĂŒngsten Inflationsdaten alles andere als sicher. Hier lauert einiges an EnttĂ€uschungspotenzial, auf dem falschen FuĂ erwischt zu werden, wenn man bereits zum Start in diese ereignisreiche Woche am Markt aktiv wird", sagte Romar.
Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Montagabend etwas stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1646 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8587 Euro zu haben.
Der Goldpreis war stark im RĂŒckwĂ€rtsgang, am Abend wurden fĂŒr eine Feinunze 3.992 US-Dollar gezahlt (-2,2 Prozent).
Das entspricht einem Preis von 110,20 Euro pro Gramm.
Der Ălpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 65,69 US-Dollar, das waren 25 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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