US-Börsen uneinheitlich - Nasdaq deutlich stÀrker
24.04.2026 - 22:19:53 | dts-nachrichtenagentur.deWenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.165 Punkten 0,8 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 27.304 Punkten 2,0 Prozent im Plus.
Das US-Justizministerium hat die Ermittlungen gegen den Chef der US-Zentralbank Federal Reserve, Jerome Powell, eingestellt und damit eine zentrale HĂŒrde fĂŒr Powells wahrscheinlichen Nachfolger, Kevin Warsh, aus dem Weg gerĂ€umt. Powells Zeit als Fed-Chef endet turnusgemÀà am 15. Mai. Warsh, Trumps Wunschkandidat, muss derzeit noch vom Bankenausschuss des Senats und dem gesamten Senat bestĂ€tigt werden.
Der republikanische Abgeordnete Thom Tillis hatte allerdings angekĂŒndigt, dass er die Personalie im Ausschuss erst bestĂ€tigen wolle, wenn das US-Justizministerium die Ermittlungen gegen Powell fallen lĂ€sst. Die Ermittlungen gegen Powell waren als Versuch gewertet worden, die Zentralbank unter Druck zu setzen. Die UnabhĂ€ngigkeit von Zentralbanken gilt als essenziell fĂŒr die PreisstabilitĂ€t.
Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Freitagabend stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1720 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8532 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden fĂŒr eine Feinunze 4.710 US-Dollar gezahlt (+0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 129,21 Euro pro Gramm.
Der Ălpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 105,80 US-Dollar, das waren 68 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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