US-Börsen, Arbeitsmarktdaten

US-Börsen lassen krÀftig nach - Arbeitsmarktdaten belasten

02.08.2024 - 22:25:22

Die US-Börsen haben zum Wochenausklang krÀftig nachgegeben.

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 39.737 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.347 Punkten 1,8 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 18.441 Punkten 2,4 Prozent im Minus. "Die Spekulationen nehmen zu, dass die Fed im September den Leitzins sogar um 50 Basispunkte senken könnte", sagte Chefanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. "TĂ€te sie dies, dĂŒrfte sie damit allerdings die Unsicherheit noch verstĂ€rken." "Der Fear & Greed Index von CNN zeigt derzeit Angst bei den Anlegern an. Zu Beginn der Korrektur Mitte Juli waren die Anleger noch `gierig`."

So sei das oft an der Börse, sagte Stanzl: "Im Hoch wollen die Anleger kaufen, im Tief verkaufen. Nach einer Korrektur um ĂŒber elf Prozent im Nasdaq 100 und fast 1.000 Punkten in zwei Tagen im Dax stellt sich langsam aber auch die Frage, ob der Markt nicht bereits ĂŒberverkauft ist." "Die Analysten sehen eine Rezession spĂ€ter in diesem Jahr aufziehen, wegen eines sich abschwĂ€chenden Arbeitsmarktes, und auch deshalb, weil die US-Notenbank zu spĂ€t reagieren wird", so Stanzl. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Freitagabend deutlich stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,0914 US-Dollar (+1,14 Prozent), ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9163 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich schwĂ€cher, am Abend wurden fĂŒr eine Feinunze 2.436 US-Dollar gezahlt (-0,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 71,76 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 77,29 US-Dollar, das waren 223 Cent oder 2,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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