US-RĂŒckzieher, Visaverbot

EU fordert US-RĂŒckzieher bei Visaverbot gegen PalĂ€stinenser

30.08.2025 - 16:12:04 | dpa.de

Die US-Visa-Sanktionen gegen Mahmud Abbas und andere PalĂ€stinenservertreter sorgen in der EU fĂŒr Frust und Empörung. Kann eine gemeinsame ErklĂ€rung aller EU-Staaten etwas bewegen?

Die EU-Staaten fordern die USA geschlossen auf, die Visa-Sanktionen gegen PalĂ€stinenser zu ĂŒberdenken. - Foto: Emil Helms/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa
Die EU-Staaten fordern die USA geschlossen auf, die Visa-Sanktionen gegen PalĂ€stinenser zu ĂŒberdenken. - Foto: Emil Helms/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa

Deutschland und die anderen 26 EU-Staaten kritisieren die US-Visa-Sanktionen gegen ReprĂ€sentanten der PalĂ€stinensischen Autonomiebehörde (PA) sowie gegen die PalĂ€stinensische Befreiungsorganisation (PLO). «Wir alle fordern nachdrĂŒcklich, diese Entscheidung zu ĂŒberdenken», sagte die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas nach einem Außenministertreffen in der dĂ€nischen Hauptstadt Kopenhagen.

Das US-Außenministerium hatte die Visa-Sanktionen gegen PalĂ€stinenserprĂ€sident Mahmud Abbas und zahlreiche weitere Personen und die PLO zuvor bestĂ€tigt. Sie könnten zur Folge haben, dass die Betroffenen nicht zur nĂ€chsten UN-Vollversammlung nach New York können. Bei ihr wollen mehrere Staaten, darunter Frankreich, Kanada und Australien, im September einen palĂ€stinensischen Staat anerkennen. 

Ausgenommen von den Visa-EinschrÀnkungen ist laut Mitteilung die offizielle Vertretung der PalÀstinensischen Autonomiebehörde (PA) bei den Vereinten Nationen. Diese hat nur einen Beobachterstatus und ist kein volles UN-Mitglied.

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