Nato-Chef: «Donald Trump stand und steht hinter der Nato»
05.11.2024 - 01:50:35 | dpa.de
Der neue Nato-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte rechnet nach eigenen Worten mit einem Verbleib der USA in dem VerteidigungsbĂŒndnis - unabhĂ€ngig vom Ausgang der PrĂ€sidentschaftswahl im einflussreichsten Mitgliedsland. «Die USA stehen hinter der Nato. Donald Trump stand und steht hinter der Nato. Kamala Harris stand und steht hinter der Nato», sagte Rutte im ZDF-«Heute Journal».
Sowohl Republikaner als auch Demokraten wĂŒssten, dass die Nato nicht nur der Sicherheit Europas diene, sondern auch der Sicherheit der USA. Und ein PrĂ€sident mĂŒsse dafĂŒr sorgen, dass sein Land sicher sei, so der Nato-Chef. Beide Kandidaten seien sich im Klaren darĂŒber, dass ihre Sicherheit eng mit der Nato verbunden sei.
ĂuĂerungen Trumps hatten in der Vergangenheit Zweifel daran geweckt, ob die USA unter seiner FĂŒhrung uneingeschrĂ€nkt zur Beistandsverpflichtung stehen wĂŒrden. Trump drohte zeitweise sogar mit einem Austritt der USA aus dem BĂŒndnis.
Der frĂŒhere niederlĂ€ndische MinisterprĂ€sident Rutte hat das Amt als Nato-GeneralsekretĂ€r am 1. Oktober ĂŒbernommen und weilte am Montag zum Antrittsbesuch in Berlin. Er hat den Ruf, besonders geschickt mit Trumps Eigenheiten umgehen zu können und einen vergleichsweise guten Draht zu ihm zu haben. WĂ€hrend eines Treffens im Jahr 2019 sagte Trump, er und Rutte seien Freunde geworden. Im ZDF-Interview betonte Rutte nun, er könne sowohl mit Trump als auch mit dessen Kontrahentin Kamala Harris arbeiten: «Ich mag sie beide sehr gern.»
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