Baerbock setzt auf FachkrÀfte-Abkommen mit Kenia im Sommer
25.01.2024 - 22:53:38BundesauĂenministerin Annalena Baerbock setzt auf den Abschluss eines FachkrĂ€fteabkommens zwischen Deutschland und Kenia im kommenden Sommer.
«Die Abstimmung hierzu lĂ€uft gerade auf Hochtouren», sagte die GrĂŒnen-Politikerin nach einem Treffen mit dem kenianischen PrĂ€sidenten William Ruto in dessen Landsitz Sagana nahe dem Mount Kenia, dem mit ĂŒber 5000 Metern höchsten Berg des Landes. «Derzeit werden die einzelnen Details dieses Migrationsabkommens finalisiert und wir hoffen, es dann gemeinsam im Sommer fertigstellen zu können.»
Baerbock: Eine Win-Win-Situation
Gemeinsames Ziel sei es, kenianischen FachkrĂ€ften eine Arbeitsaufnahme in Deutschland leichter zu ermöglichen, sagte Baerbock nach dem GesprĂ€ch mit Ruto. «Das ist fĂŒr uns beide eine Win-Win-Situation, denn in Kenia gibt es eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und fĂŒr uns stĂ€rken wir so die legale Migration nach Europa und Deutschland.» Vor allen Dingen gewinne man so «FachkrĂ€fte, um die wir uns weltweit so intensiv bemĂŒhen, auch fĂŒr die deutsche Wirtschaft». Deutschland brauche in so gut wie allen Bereichen mehr FachkrĂ€fte.
Ăhnlich hatte sich Kanzler Olaf Scholz im vergangenen Mai bei einem Treffen mit PrĂ€sident Ruto in der kenianischen Hauptstadt Nairobi geĂ€uĂert. Aus Kenia könnten vor allem FachkrĂ€fte aus der IT-Branche interessant fĂŒr Deutschland sein. Nairobi wird in Anlehnung an den Hochtechnologie-Standort Silicon Valley in den USA gelegentlich als Silicon Savannah bezeichnet und hat eine innovative Start-up-Szene.


