Trumps, Warnung

Trumps Warnung vor «Blutbad» sorgt fĂŒr Aufregung

17.03.2024 - 13:56:28

Ein «Blutbad» in den USA, sollte Trump die PrĂ€sidentenwahl verlieren? Wieder sorgt eine Bemerkung Trumps fĂŒr Irritation. Dabei bleibt unklar, was er genau meinte.

  • Donald Trump, ehemaliger US-PrĂ€sident und republikanischer Bewerber um die PrĂ€sidentschaftskandidatur, spricht bei einer Wahlkampfveranstaltung. - Foto: Jeff Dean/AP/dpa

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  • Donald Trump bei der Wahlkampfveranstaltung in Vandalia im US-Bundesstaat Ohio. - Foto: Jeff Dean/AP/dpa

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Donald Trump, ehemaliger US-PrÀsident und republikanischer Bewerber um die PrÀsidentschaftskandidatur, spricht bei einer Wahlkampfveranstaltung. - Foto: Jeff Dean/AP/dpaDonald Trump bei der Wahlkampfveranstaltung in Vandalia im US-Bundesstaat Ohio. - Foto: Jeff Dean/AP/dpa

Der frĂŒhere US-PrĂ€sident und aktuelle PrĂ€sidentschaftsbewerber Donald Trump hat mit Äußerungen ĂŒber ein «Blutbad» im Falle seiner Wahlniederlage fĂŒr Aufsehen gesorgt. Die Bemerkung machte er, als er bei einer Wahlkampfveranstaltung ankĂŒndigte, wie er den Verkauf von chinesischen Autos auf dem US-Markt erschweren will. 

China baue einige riesige Fabriken in Mexiko und wolle die dort produzierten Autos schließlich in den USA verkaufen, sagte der Republikaner am Samstag (Ortszeit) in Vandalia im Bundesstaat Ohio. Trump warnte Chinas Staatschef Xi Jinping: «Wir werden jedes einzelne Auto, das ĂŒber die Grenze kommt, mit einem 100-prozentigen Zoll belegen, und Sie werden diese Autos nicht mehr verkaufen können, wenn ich gewĂ€hlt werde.» Direkt daran anschließend sagte er: «Wenn ich nicht gewĂ€hlt werde, wird es ein Blutbad geben. (...) Es wird ein Blutbad fĂŒr das Land sein.» 

Das Wahlkampfteam von US-PrĂ€sident Joe Biden griff Trumps Bemerkung auf und warf dem Republikaner vor, er wolle «einen weiteren 6. Januar», berichtete der Sender CNN. Bidens Team nahm damit Bezug auf die Ereignisse am 6. Januar 2021, als Trump-AnhĂ€nger den Parlamentssitz in der Hauptstadt Washington stĂŒrmten. Trump und Biden treten bei der Wahl im November aller Wahrscheinlichkeit nach wieder gegeneinander an. 

Trumps Wahlkampfteam widersprach. Der Ex-PrĂ€sident habe sich auf die Folgen von Bidens Politik auf die US-Autoindustrie bezogen, berichtete CNN unter Berufung auf Kampagnen-Sprecherin Karoline Leavitt. «Bidens Politik wird ein wirtschaftliches Blutbad fĂŒr Autoindustrie und ihre Arbeiter verursachen», sagte Leavitt demnach.

Es war nicht Trumps einzige provokante Bemerkung zur im November anstehenden US-PrÀsidentenwahl bei dem Auftritt in Ohio. «Wenn diese Wahl nicht gewonnen wird, bin ich mir nicht sicher, ob es jemals wieder eine Wahl in diesem Land geben wird», sagte der 77-JÀhrige.

@ dpa.de