Trump, Strafprozess

Trump: Erster Strafprozess gegen Ex-PrÀsident startet

15.04.2024 - 04:33:10

Erstmals in der US-Geschichte startet ein Strafprozess gegen einen Ex-PrÀsidenten. In dem Schweigegeld-Verfahren hat Donald Trump auf nicht schuldig plÀdiert. Bei einer Verurteilung droht GefÀngnis.

  • Der Strafprozess gegen den ehemaligen US-PrĂ€sidenten Donald Trump beginnt mit der Auswahl der Geschworenen. - Foto: Joe Lamberti/AP/dpa

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  • Donald Trump verlĂ€sst den Trump Tower auf dem Weg zum Strafgericht in Manhattan. - Foto: Yuki Iwamura/AP/dpa

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Der Strafprozess gegen den ehemaligen US-PrÀsidenten Donald Trump beginnt mit der Auswahl der Geschworenen. - Foto: Joe Lamberti/AP/dpaDonald Trump verlÀsst den Trump Tower auf dem Weg zum Strafgericht in Manhattan. - Foto: Yuki Iwamura/AP/dpa

Der frĂŒhere US-PrĂ€sident Donald Trump ist zum Auftakt des Strafprozesses gegen ihn am zustĂ€ndigen Gericht in New York eingetroffen. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie die Autokolonne des Republikaners das GerichtsgebĂ€ude in der US-Metropole erreichte und Trump in das GebĂ€ude ging. Der 77-JĂ€hrige ist im Zusammenhang mit Schweigegeldzahlungen an eine Pornodarstellerin angeklagt.

Die Staatsanwaltschaft legt Trump FĂ€lschung von GeschĂ€ftsunterlagen zur Last. Trump hat auf nicht schuldig plĂ€diert. Auf der Tagesordnung stand nun die Auswahl der Geschworenen, die sich ĂŒber mehrere Tage hinziehen könnte.

Mit Trump sitzt erstmals in der Geschichte der Vereinigten Staaten ein frĂŒherer US-PrĂ€sident bei einem Strafprozess auf der Anklagebank. Im Falle einer Verurteilung könnte Trump, der im November erneut zum US-PrĂ€sidenten gewĂ€hlt werden will, eine mehrjĂ€hrige GefĂ€ngnisstrafe drohen, die auch auf BewĂ€hrung ausgesprochen werden könnte.

Hintergrund ist, dass Trump 2016 kurz vor seiner Wahl zum PrĂ€sidenten 130.000 US-Dollar Schweigegeld an die Pornodarstellerin Stormy Daniels zahlen ließ. Sie hatte behauptet, sie habe Sex mit ihm gehabt. Trump bestreitet eine AffĂ€re, nicht aber, dass Geld geflossen ist. Schweigevereinbarungen zwischen zwei Parteien sind nicht grundsĂ€tzlich illegal. Trump wird aber vorgeworfen, er habe die Zahlungen unrechtmĂ€ĂŸig verbucht, auf illegale Weise zu verschleiern versucht und damit andere GesetzesverstĂ¶ĂŸe vertuschen wollen.

@ dpa.de