Ukraine, Deutschland

Klöckner in Kiew: Bundestagspräsidentin spricht vor der Rada

11.03.2026 - 12:00:28 | dpa.de

Erstmals steht eine Bundestagspräsidentin am Rednerpult im ukrainischen Parlament. Was Julia Klöckners (CDU) Auftritt für Kiew und die deutsche Unterstützung signalisiert.

  • Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat eine Rede im ukrainischen Parlament, der Obersten Rada, gehalten. - Foto: Sina Schuldt/dpa
    Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat eine Rede im ukrainischen Parlament, der Obersten Rada, gehalten. - Foto: Sina Schuldt/dpa
  • Empfangen wurde Klöckner am Bahnhof vom ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefantschuk. - Foto: Sina Schuldt/dpa
    Empfangen wurde Klöckner am Bahnhof vom ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefantschuk. - Foto: Sina Schuldt/dpa
  • Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) sicherte der Ukraine weitere Unterstützung bei ihrem Abwehrkampf gegen Russland zu. - Foto: Sina Schuldt/dpa
    Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) sicherte der Ukraine weitere Unterstützung bei ihrem Abwehrkampf gegen Russland zu. - Foto: Sina Schuldt/dpa
  • Rückblickend bedauerte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, dass Deutschland die Ukraine nicht von Anfang an stärker unterstützt hat. - Foto: Sina Schuldt/dpa
    Rückblickend bedauerte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, dass Deutschland die Ukraine nicht von Anfang an stärker unterstützt hat. - Foto: Sina Schuldt/dpa
'.$caption.' '.$caption.' '.$caption.' '.$caption.'

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat als erste ranghohe Vertreterin Deutschlands eine Rede im ukrainischen Parlament, der Obersten Rada, gehalten. «Jeder Sitzungstag in der Rada ist übrigens eine Botschaft auch an den russischen Präsidenten (Wladimir Putin), der für Freiheit und Demokratie nur Verachtung übrig hat. Ihre Botschaft ist: Die Ukraine lässt sich ihre politische Freiheit nicht nehmen, egal von wem», sagte die CDU-Politikerin. 

Klöckner versicherte, dass die Ukraine trotz des Iran-Krieges nicht aus dem Blick gerate. Zudem betonte sie: «Ihr Parlament steht exemplarisch für den demokratischen Widerstand Europas.»

An Moskau gerichtet erteilte die Bundestagspräsidentin vom Kreml geforderten Gebietsabtretungen in der Ost- und Südukraine eine Absage: «Es ist nicht die Ukraine, die etwas aufgeben muss, sondern es ist Russland!» Sie sicherte Kiew auch den Rückhalt des Bundestages bei anstehenden Entscheidungen über Sicherheitsgarantien für das Land zu.

Iran-Krieg legt Mangel an Patriot-Flugabwehrraketen offen

Zuvor hatte die CDU-Politikerin in einer Pressekonferenz bereits die neue internationale Lage um den Iran-Krieg angesprochen. «Natürlich haben wir gesehen, dass innerhalb kürzester Zeit Patriot-Raketen im Iran eingesetzt worden sind, die nahezu in diesen vier Jahren nicht zur Verfügung standen und die die Ukraine gebraucht hätte», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe aktuell bei den Unterstützern sehr viel Sorge, ob diese noch selbst genügend dieser Flugabwehrraketen zur Verfügung haben, da nicht genügend produziert würden. Bedauernd meinte sie rückblickend: «Manchmal wäre es besser gewesen, das Engagement, was wir heute an den Tag legen, bereits am Anfang schon geleistet zu haben.»

Die Ukraine wehrt sich seit über vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Russland kontrolliert einschließlich der bereits 2014 annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim knapp ein Fünftel der Ukraine. Deutschland ist im vergangenen Jahr zum größten Einzelunterstützer des osteuropäischen Landes geworden.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
ausland | 68659163 |

Weitere Meldungen

G7 finden überraschend gemeinsame Linie zum Iran-Krieg. Überraschend gibt es eine Erklärung aller Minister. Erst Kritik aus den USA, doch nach dem G7-Treffen in Frankreich sieht Bundesaußenminister Wadephul beim Iran eine gemeinsame Linie. (Ausland, 27.03.2026 - 18:20) weiterlesen...

G7 fordert Ende von Angriffen auf zivile Ziele im Iran-Krieg. Dort kann man sich aber auf eine gemeinsame Linie verständigen. Noch vor seiner Ankunft beim G7-Treffen in Frankreich hatte US-Außenminister Rubio Kritik an Europäern im Iran-Krieg unterstrichen. (Ausland, 27.03.2026 - 17:26) weiterlesen...

Wadephul sieht gemeinsame G7-Linie mit USA bei Iran-Krieg. Am Ende scheint ein Zerwürfnis der Staatenrunde vermieden. Vor der Abreise zum G7-Treffen in Frankreich hatte US-Außenminister Rubio Kritik an den Europäern wegen des Iran-Kriegs unterstrichen. (Ausland, 27.03.2026 - 17:03) weiterlesen...

Wadephul ringt in G7-Gruppe nach US-Kritik um Zusammenhalt. Der deutsche Außenminister sieht Belastungen mit Washington. Doch er steuert dagegen. Beim Abflug nach Paris hatte US-Außenminister Rubio eine wenig versöhnliche Grußbotschaft an die Partner parat. (Ausland, 27.03.2026 - 15:24) weiterlesen...

Wadephul trifft Rubio – nach US-Kritik um Entspannung bemüht. Sein deutscher Kollege räumt eine Belastung durch den Iran-Krieg ein. Der US-Außenminister ist erst zum letzten Tag des G7-Treffens angereist. (Ausland, 27.03.2026 - 13:50) weiterlesen...

Spionage für Russland? Festnahmen in NRW und Spanien. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Agententätigkeit. Zwei Menschen sollen im Auftrag eines russischen Geheimdienstes in Deutschland einen Drohnen-Lieferanten für die Ukraine ausspioniert haben. (Politik, 24.03.2026 - 16:23) weiterlesen...