US-PrĂ€sidenten-Galerie im WeiĂen Haus: Maschine statt Biden
25.09.2025 - 00:06:37 | dpa.dePrĂ€sident Donald Trump hat eine neue Galerie im WeiĂen Haus mit PortrĂ€ts der US-Staatschefs fĂŒr einen Affront gegen seinen VorgĂ€nger Joe Biden genutzt. Die Schwarz-WeiĂ-Fotos in goldfarbenen Rahmen zeigen die US-PrĂ€sidenten chronologisch nacheinander - aber anstatt Bidens Konterfei ist dort ein GerĂ€t abgebildet, das Unterschriften imitiert.Â
Unter dem von der Regierungszentrale veröffentlichten Foto der Maschine steht Bidens Name und dessen Amtszeit (2021 bis 2025). Die PortrĂ€ts sind an einer Wand im AuĂenbereich des WeiĂen Hauses platziert. Der Platz Bidens ist dabei umrahmt von Trump-PortrĂ€ts, denn der Republikaner war sein VorgĂ€nger und ist auch sein Nachfolger im höchsten Staatsamt.
Der sogenannte Autopen, eine mechanische Signaturhilfe, ist frĂŒheren Medienberichten zufolge nicht unĂŒblich im Alltag der US-PrĂ€sidenten. Republikaner werfen der Biden-VorgĂ€ngerregierung allerdings unter anderem vor, den Autopen fĂŒr eine groĂe Menge an Begnadigungen eingesetzt zu haben - und zwar ohne Bidens Genehmigung.Â
Republikaner streuen Zweifel an Biden
Aus dem republikanischen Lager werden immer wieder Zweifel gestreut, ob der Demokrat Biden (82) am Ende seiner PrĂ€sidentschaft, die bis Januar 2025 dauerte, der Aufgabe noch gewachsen war und tatsĂ€chlich noch selbst alles entschied. Biden sagte vor Monaten in einem Interview der «New York Times», er habe alle Begnadigungen zum Ende seiner Amtszeit mĂŒndlich genehmigt.
Trump hebt immer wieder auf das Thema ab und nutzt es, um Biden zu verspotten. Wenn er etwa selbst Anordnungen in seinem BĂŒro, dem Oval Office, unterschreibt, setzt er hĂ€ufig noch eine Spitze gegen Biden ab und sagt bei der Unterschrift in die Kameras: «Kein Autopen».
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