Strack-Zimmermann nennt Umgang mit PalÀstinenser-Hilfen blauÀugig
11.10.2023 - 07:57:22"Wir haben gesagt, die Gelder mĂŒssen gestoppt werden", sagte sie dem "Spiegel". Es gelte der Umkehrschluss: KĂŒnftig mĂŒsse bewiesen werden, dass die Mittel tatsĂ€chlich fĂŒr humanitĂ€re Zwecke wie Gesundheitsversorgung oder Bildung eingesetzt wĂŒrden.
"Ja, da war man zu blauĂ€ugig", sagte Strack-Zimmermann ĂŒber den Umgang mit den Zahlungen in der Vergangenheit. "Dass wir humanitĂ€r helfen mĂŒssen - ja, das will auch Israel. Es kann keiner zusehen, wie in Gaza Kinder verhungern und nicht gebildet werden", sagte die FDP-Politikerin. Eine Regierung mĂŒsse sich daran messen lassen, ob sie in der Lage sei, aus der neuen Situation - nach dem Angriff der Hamas auf Israel - Konsequenzen zu ziehen. Die Diskussionen mit den Ampel-Partnern dazu seien beinhart. Der Publizist Michel Friedman sagte unterdessen dem Magazin, dass die Zahlungen der EuropĂ€ischen Union an die PalĂ€stinenser ĂŒberprĂŒft werden sollten. Wenn diese ĂberprĂŒfung in Ordnung sei, "soll sie weiter Geld schicken", so der frĂŒhere VizeprĂ€sident des Zentralrats der Juden in Deutschland.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH


