China, Honduras

Xi will Kooperation mit Honduras fördern

12.06.2023 - 13:07:09

FĂŒr ein besseres VerhĂ€ltnis zu Peking kappt Honduras seine Bande mit Taiwan. Das zentralamerikanische Land erhofft sich eine wirtschaftlich ertragreiche Zusammenarbeit mit dem neuen großen Partner.

Nach dem Bruch der diplomatischen Beziehungen von Honduras mit Taiwan hat Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping dem mittelamerikanischen Land wirtschaftliche UnterstĂŒtzung zugesagt. Bei einem Treffen mit der PrĂ€sidentin von Honduras, Xiomara Castro, am Montag in Peking sagte Xi Jinping, China wolle die Kooperation ausbauen und die «wirtschaftliche und soziale Entwicklung von Honduras energisch fördern». Die chinesische FĂŒhrung wolle ein «guter Freund und Partner» sein, zitierte ihn das Staatsfernsehen.

Die linke PrĂ€sidentin war am vergangenen Freitag zum Auftakt ihres fĂŒnftĂ€gigen China-Besuches zunĂ€chst in Shanghai eingetroffen. Am Sonntag wurde in Peking die neue honduranische Botschaft eingeweiht. Die Regierung von Honduras hatte im MĂ€rz die Beziehungen zur demokratischen Inselrepublik Taiwan zugunsten Pekings abgebrochen. Mit dem Seitenwechsel will Castro die Zusammenarbeit ihres zehn Millionen Einwohner zĂ€hlenden Landes mit der zweitgrĂ¶ĂŸten Volkswirtschaft der Welt voranbringen.

Weltweit gibt es nur noch 13 meist kleinere LĂ€nder, die diplomatische Beziehungen zu Taiwan unterhalten. China betrachtet die demokratische Inselrepublik als Teil der Volksrepublik und versucht, Taiwan mit seiner Ein-China-Doktrin international zu isolieren. Danach dĂŒrfen LĂ€nder, die diplomatische Beziehungen zu China unterhalten wollen, keine offiziellen Kontakte zu Taipeh pflegen.

@ dpa.de