Zahl deutscher Auslandsstudenten gestiegen
17.01.2024 - 08:19:53In weltweit elf Staaten, darunter die Volksrepublik China, sank die Zahl deutscher Studierender seit 2019 kontinuierlich, wĂ€hrend in der HĂ€lfte aller Staaten die Zahlen des Jahres 2019 entweder erreicht oder ĂŒberschritten wurde. Die drei beliebtesten ZiellĂ€nder deutscher Studierender im Ausland waren im Jahr 2021 Ăsterreich (36.100), die Niederlande (24.400) und die Schweiz (12.400). An den Hochschulen im Vereinigten Königreich ging die Zahl deutscher Studierender gegenĂŒber dem Vorjahr um zwölf Prozent beziehungsweise 1.600 auf 11.100 zurĂŒck, womit sich das Vereinigte Königreich erstmals seit 2013 nicht unter den drei beliebtesten StudienlĂ€ndern befand. Im Jahr 2021 war etwas ĂŒber die HĂ€lfte (53 Prozent) der deutschen Auslandsstudenten in einem der drei beliebtesten Zielstaaten eingeschrieben, insgesamt blieben mehr als zwei Drittel (68 Prozent) in der EuropĂ€ischen Union. Betrachtet man die deutschen Studierenden im Ausland weltweit, so kamen auf 1.000 deutsche Studierende im Inland 53 im Ausland. Zu den beliebtesten FĂ€chergruppen deutscher Studierender im Ausland gehören "Wirtschaft, Verwaltung und Recht" mit 27.700 (21 Prozent) und "Sozialwissenschaften, Journalismus, und Informationswesen" mit 24.700 (19 Prozent) Studenten. Von den 24.000 in den Niederlanden eingeschriebenen deutschen Studierenden wĂ€hlten zwei Drittel (67 Prozent) diese FĂ€chergruppen. Im Fach Humanmedizin bestehen in Deutschland aufgrund der beschrĂ€nkten Zahl an StudienplĂ€tzen ZulassungsbeschrĂ€nkungen. Daher entscheiden sich einige deutsche Studierende dieses Fachs fĂŒr ein Auslandsstudium in Osteuropa, so die Statistiker. In Litauen waren 73 Prozent, in Ungarn 64 Prozent und in Polen 59 Prozent der deutschen Studierenden in Humanmedizin eingeschrieben. Von den Deutschen, die an tschechischen Hochschulen immatrikuliert waren, belegten 44 Prozent dieses Fach.


