USA, Kanada

Island als Teil der USA? US-Botschafter einbestellt

Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 13:27 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Immer wieder kokettiert der US-PrĂ€sident damit, sich andere LĂ€nder oder Inseln einverleiben zu wollen. Zuletzt postete er eine umstrittene Nordamerika-Landkarte. In Island sorgt das fĂŒr Protest.

  • Auch in Island sorgt Trump fĂŒr Unbehagen. (Symbolbild) - Bild: Steffen Trumpf/dpa
    Auch in Island sorgt Trump fĂŒr Unbehagen. (Symbolbild) - Bild: Steffen Trumpf/dpa
  • Immer wieder sorgt Trump mit Ă€hnlichen Provokationen fĂŒr Aufruhr. - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
    Immer wieder sorgt Trump mit Ă€hnlichen Provokationen fĂŒr Aufruhr. - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
Auch in Island sorgt Trump fĂŒr Unbehagen. (Symbolbild) - Bild: Steffen Trumpf/dpa Immer wieder sorgt Trump mit Ă€hnlichen Provokationen fĂŒr Aufruhr. - Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

Mit einer auf der Plattform Truth Social geteilten umstrittenen Nordamerika-Landkarte sorgt US-PrĂ€sident Donald Trump auch in Island fĂŒr Aufruhr. Die Außenministerin des Landes, Thorgerdur Katrin Gunnarsdottir, bestellte am Montag den US-Botschafter ein, wie ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Dabei habe man «unmissverstĂ€ndlich» deutlich gemacht, «dass das Bild völlig unangebracht sei».

Trump provozierte am Montag mit einer Nordamerika-Landkarte, die unter anderem Kanada, Grönland, Mexiko, Kuba und Island unter der US-Flagge zeigt. Darauf prangt nur ein LÀndername: Vereinigte Staaten von Amerika. Die Karte selbst kommentierte Trump nicht. 

Der Republikaner kokettiert immer wieder mit dem Wunsch, sich andere LÀnder und Inseln einzuverleiben. Im Falle von Kanada hatte er anklingen lassen, dass das Nachbarland der 51. Bundesstaat der USA werden könnte. Grönland will er kaufen und argumentiert, nur die USA könnten die zu DÀnemark gehörende Insel gegen Begehrlichkeiten beispielsweise aus Russland oder China verteidigen.

Auch in Mexiko sorgte die Grafik fĂŒr EntrĂŒstung. PrĂ€sidentin Claudia Sheinbaum schrieb auf der Plattform X, dass ihr Land weder eine Kolonie noch ein Protektorat eines fremden Landes sei oder jemals sein werde. DĂ€nemarks MinisterprĂ€sidentin Mette Frederiksen erklĂ€rte der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge, dass die GrönlĂ€nder immer wieder deutlich gemacht hĂ€tten, nicht Teil der Vereinigten Staaten sein zu wollen. Diese Botschaft bekrĂ€ftige man weiter.

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