USA, MilitÀrprÀsenz

USA richten MilitÀrprÀsenz im Irak neu aus

27.09.2024 - 21:15:35

Iraks MinisterprÀsident steht unter zunehmendem Druck, den Abzug der US-Truppen aus seinem Land einzuleiten. Davon könnte vor allem die Terrormiliz IS profitieren. Jetzt folgt eine Art Mittelweg.

Die USA wollen ihre militĂ€rische PrĂ€senz im Irak neu ausrichten. Hochrangige US-Regierungsbeamte kĂŒndigten einen zweistufigen Â«Ăœbergang» an - weg von der bisherigen internationalen MilitĂ€rkoalition in dem Land und hin zu einer bilateralen Sicherheitspartnerschaft. Eine ranghohe US-Regierungsvertreterin betonte in Washington: «Um es klar zu sagen: Die Vereinigten Staaten ziehen ihre Truppen nicht aus dem Irak ab.» Die Amerikaner hielten sich mit Details allerdings extrem bedeckt und ließen damit viele Fragen offen. 

Die USA fĂŒhren im Irak und Syrien eine internationale Koalition zum Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an. Der Einsatz begann, nachdem der IS im Jahr 2014 große Teile des Iraks und des Nachbarlandes Syrien ĂŒberrannt hatte. Mit UnterstĂŒtzung des Anti-IS-BĂŒndnisses, an dem sich auch die Bundeswehr beteiligt, konnten die irakischen SicherheitskrĂ€fte die Extremisten nach und nach zurĂŒckdrĂ€ngen. Iraks MinisterprĂ€sident Mohammed al-Sudani fordert seit langem den Abzug der US-Truppen.

 

@ dpa.de