UNRWA, Hunderttausende

UNRWA: Hunderttausende Vertriebene seit Gaza-Waffenruhe-Ende

11.04.2025 - 12:42:15 | dpa.de

Israel geht seit Mitte MĂ€rz wieder massiv gegen die Hamas im Gazastreifen vor. Seitdem sind wieder etliche Menschen auf der Flucht.

Seit Beginn des Gaza-Kriegs vor anderthalb Jahren wurden UN-Angaben zufolge rund 90 Prozent der Bewohner des Gazastreifens vertrieben - viele von ihnen mehrfach. (Archivbild) - Foto: Mahmoud Issa/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa
Seit Beginn des Gaza-Kriegs vor anderthalb Jahren wurden UN-Angaben zufolge rund 90 Prozent der Bewohner des Gazastreifens vertrieben - viele von ihnen mehrfach. (Archivbild) - Foto: Mahmoud Issa/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Seit der Wiederaufnahme der KÀmpfe im Gazastreifen vor mehr als drei Wochen sind dort UN-Angaben zufolge wieder etliche Menschen geflohen. «SchÀtzungsweise fast 400.000 Menschen sind nach dem Scheitern der Waffenruhe in Gaza vertrieben worden», teilte das PalÀstinenserhilfswerks UNRWA mit. Insgesamt leben im dicht besiedelten Gazastreifen mehr als zwei Millionen Menschen.

Israel Armee ruft regelmĂ€ĂŸig Menschen dazu auf, Gebiete in dem KĂŒstengebiet zu verlassen, in denen sie gegen die islamistische Hamas vorgehen will - kĂŒrzlich etwa den Großteil der Anwohner der Stadt Rafah.

Seit Beginn des Gaza-Kriegs nach dem Massaker der Hamas in Israel vor eineinhalb Jahren wurden UN-Angaben zufolge rund 90 Prozent der Bewohner des Gazastreifens vertrieben, viele mehrfach. Im Zuge einer zweimonatigen Waffenruhe Anfang des Jahres kehrten viele BinnenflĂŒchtlinge in ihre Heimatorte zurĂŒck. Israel nahm Mitte MĂ€rz die massiven Angriffe wieder auf, nachdem keine Einigung mit der Hamas auf die Konditionen fĂŒr eine VerlĂ€ngerung der Feuerpause erzielt worden war.

Seit mehr als einem Monat lĂ€sst Israel zudem keine lebenswichtigen humanitĂ€ren HilfsgĂŒter mehr in den abgeriegelten KĂŒstenstreifen, um Druck auf die Hamas auszuĂŒben. Das PalĂ€stinenserhilfswerk sprach von «der mit Abstand lĂ€ngsten Blockade von HilfsgĂŒtern und Handelslieferungen seit Kriegsbeginn», die derzeit gelte.

Nach Angaben von Hilfsorganisationen wird das Leid der Zivilbevölkerung dadurch erheblich verschĂ€rft. Sie warnen eindringlich davor, humanitĂ€re Hilfe zur Kriegswaffe zu machen. Nach Angaben der israelischen Regierung reichen die VorrĂ€te im Gazastreifen noch fĂŒr mehrere Wochen. Sie wĂŒrden allerdings von der Hamas kontrolliert.

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