Netanjahu, Gesicht

Netanjahu: Wir Àndern das Gesicht des Nahen Ostens

10.12.2024 - 01:09:21

Israel sieht den Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad als Folge seiner militĂ€rischen SchlĂ€ge gegen die VerbĂŒndeten des Erzfeinds Iran. FĂŒr Premier Netanjahu ist der Kampf nicht vorbei.

Israel ist den Worten von Regierungschef Benjamin Netanjahu zufolge dabei, nach dem Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad «das Gesicht des Nahen Ostens zu verĂ€ndern». Israel besiege seine Feinde «Schritt fĂŒr Schritt» in einem «Existenzkrieg, der uns aufgezwungen wurde», sagte Netanjahu am Abend vor der Presse in Jerusalem. Assads Syrien sei dabei «das wichtigste Glied in Irans Achse des Bösen» gewesen. Es habe Hass gegenĂŒber Israel geschĂŒrt, es im Jom-Kippur-Krieg 1973 angegriffen und sei eine «Waffenpipeline» vom Iran zur Hisbollah im Libanon gewesen, sagte er.

Der Zusammenbruch des syrischen Regimes sei eine «direkte Folge der schweren SchlÀge», die Israel der islamistischen Hamas im Gazastreifen, der Schiitenmiliz-Hisbollah im Libanon und dem Iran versetzt habe, sagte Netanjahu. Irans «Achse des Bösen» sei jedoch noch nicht verschwunden. Aber «wir sind dabei, das Gesicht des Nahen Ostens zu verÀndern», sagte Netanjahu. «Der Staat Israel etabliert sich zu einem Machtzentrum in unserer Region, wie es seit Jahrzehnten nicht mehr der Fall war». Laut Aktivisten fliegt Israel seit Assads Sturz schwere Angriffe in Syrien.

@ dpa.de