Kritik an Schaffung 19 neuer Siedlungen im Westjordanland
24.12.2025 - 19:49:14Der vom israelischen Kabinett gebilligte Bau von 19 neuen Siedlungen im Westjordanland stöĂt bei westlichen Staaten auf heftige Kritik. Eine Gruppe von Staaten, darunter Deutschland, verurteilte den Schritt als VerstoĂ gegen das Völkerrecht. Er berge auch die Gefahr, die InstabilitĂ€t in der Region zu verschĂ€rfen und die BemĂŒhungen um ein Ende des Gaza-Krieges zu untergraben sowie die Aussichten auf langfristigen Frieden und Sicherheit in der gesamten Region zu beeintrĂ€chtigen.
In der unter anderem vom AuswĂ€rtigen Amt veröffentlichten ErklĂ€rung von Belgien, Kanada, DĂ€nemark, Frankreich, Italien, Island, Irland, Japan, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Spanien, GroĂbritannien und Deutschland wird Israel aufgefordert, die Entscheidung rĂŒckgĂ€ngig zu machen.
Westjordanland von Israel 1967 erobert
Israel hatte unlÀngst die Schaffung von 19 neuen Siedlungen im besetzten Westjordanland gebilligt. Israel hatte 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert, wo heute mehr als 700.000 Siedler inmitten von rund drei Millionen PalÀstinensern leben. Nach internationalem Recht sind die Siedlungen dort illegal.
Die Vereinten Nationen betrachten die israelischen Siedlungen als groĂes Hindernis fĂŒr eine Friedensregelung, weil sie kaum noch ein zusammenhĂ€ngendes Territorium fĂŒr die PalĂ€stinenser bei einer möglichen Zweistaatenlösung zulassen wĂŒrden. Mit Zweistaatenlösung ist gemeint, dass Israel und ein unabhĂ€ngiger PalĂ€stinenserstaat friedlich Seite an Seite existieren.


