Trump, Meloni

Trump: Meloni hat «fantastischen» Eindruck hinterlassen

18.04.2025 - 16:14:32

Italiens rechte Regierungschefin wurde im Weißen Haus mit offenen Armen empfangen. Der US-PrĂ€sident will selbst bald nach Rom reisen.

Nach dem Besuch der italienischen MinisterprĂ€sidentin Giorgia Meloni im Weißen Haus hat sich US-PrĂ€sident Donald Trump begeistert ĂŒber die rechte Regierungschefin geĂ€ußert. «Sie liebt ihr Land, und der Eindruck, den sie bei allen hinterlassen hat, war fantastisch!!!», schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social – das Wort «fantastisch» hob er dabei in Großbuchstaben hervor.

Das Weiße Haus teilte mit, Trump habe eine Einladung Melonis zu einem Besuch in Italien angenommen und werde «in naher Zukunft» dorthin reisen. Im Raum stehe auch die Möglichkeit, im Rahmen dieses Besuchs ein Treffen zwischen den USA und anderen europĂ€ischen Staaten abzuhalten. Aktuell ist Trumps VizeprĂ€sident JD Vance in Rom.

Meloni gilt als wichtige Ansprechpartnerin Trumps in Europa

Meloni war am Vortag von Trump im Oval Office empfangen worden. Bei dem gemeinsamen Auftritt vor der Presse zeigten sich beide sichtlich gut gelaunt und scherzten miteinander. Meloni betonte die Gemeinsamkeiten beider Regierungen und warb um die Gunst des US-PrÀsidenten. Trump zeigte sich angetan und lobte Meloni in höchsten Tönen.

In dem bilateralen GesprĂ€ch ging es auch um das Thema Zölle. Wie viele andere europĂ€ische Regierungschefs hatte Meloni Trumps AnkĂŒndigung neuer Strafzölle kritisiert – zugleich bemĂŒht sie sich um ein gutes VerhĂ€ltnis zum US-PrĂ€sidenten, will als «BrĂŒckenbauerin» agieren. Nach dem Treffen hieß es vom Weißen Haus, die USA und Italien wollten sicherstellen, «dass der Handel zwischen den USA und Europa gegenseitig vorteilhaft, fair und ausgewogen ist».

Die Italienerin gilt als eine der bevorzugten Ansprechpartnerinnen Trumps unter den EuropĂ€ern. Die Vorsitzende der rechtsnationalen Partei Fratelli d’Italia hatte bereits im Januar an Trumps AmtseinfĂŒhrung teilgenommen und war zuvor zu Gast in dessen Residenz Mar-a-Lago in Florida.

@ dpa.de