USA, Iran

Van Aken kritisiert US-Erlaubnis fĂŒr russischen Ölverkauf

Veröffentlicht am: 13.03.2026 um 09:44 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Jan van Aken, Parteivorsitzender der Linken, hĂ€lt es fĂŒr ein "doppelt falsches Signal", dass die US-Regierung fĂŒr die nĂ€chsten 30 Tage den Verkauf von auf See befindlichem russischen Erdöl erlaubt."Er selbst fĂŒhrt einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, bombardiert den Iran.

Erzeugerpreise im Mai deutlich gestiegen
Öltanks (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Dann gehen die Ölpreise durch die Decke. Ja und dann? Dann sagt er im Grunde genommen: Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands ist uns egal. Die dĂŒrfen jetzt ihr Öl verkaufen. Was ist denn das fĂŒr ein Zeichen an die Welt", sagte van Aken am Freitag den Sendern RTL und ntv.

Das hieße, so van Aken weiter, es gelte das Recht des StĂ€rkeren. "Wer die Kraft hat, wer die Macht hat, der darf andere LĂ€nder bombardieren. Also aus meiner Sicht geht das genau in die falsche Richtung."

Weiterhin kritisiert der Linken-Chef den Umgang von Kanzler Friedrich Merz (CDU) mit US-PrĂ€sident Donald Trump. "Ich finde die Figur, die Friedrich Merz da gemacht hat, als er die letzten Tage im Weißen Haus war, war ja nur noch peinlich. Der Trump, der hetzt gegen andere EU-Staaten, gegen Spanien, und Friedrich Merz sitzt bei Donald Trump auf dem Schoß, lĂ€chelt dazu und nickt. Das geht ĂŒberhaupt nicht."

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