Biden, Trump

War Biden unzurechnungsfÀhig? Trump ordnet Untersuchung an

05.06.2025 - 10:21:24 | dpa.de

Joe Biden war als PrÀsident «geistig unzurechnungsfÀhig», eine Unterschriftenmaschine sollte das vertuschen - so behauptet es sein Nachfolger. Nun setzt er die Justiz auf den Demokraten an.

  • Trumps AmtsvorgĂ€nger Joe Biden wird derzeit wegen einer Krebserkrankung behandelt. (Archivbild) - Foto: Evan Vucci/AP/dpa
    Trumps AmtsvorgÀnger Joe Biden wird derzeit wegen einer Krebserkrankung behandelt. (Archivbild) - Foto: Evan Vucci/AP/dpa
  • Donald Trump lĂ€sst kein gutes Haar an seinem VorgĂ€nger. (Archivbild) - Foto: Alex Brandon/AP/dpa
    Donald Trump lÀsst kein gutes Haar an seinem VorgÀnger. (Archivbild) - Foto: Alex Brandon/AP/dpa
  • Biden sei schon als PrĂ€sident nicht mehr geistig auf der Höhe gewesen, behauptet Trump. (Archivbild) - Foto: David Dermer/AP/dpa
    Biden sei schon als PrÀsident nicht mehr geistig auf der Höhe gewesen, behauptet Trump. (Archivbild) - Foto: David Dermer/AP/dpa
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US-PrĂ€sident Donald Trump will angebliche RechtsverstĂ¶ĂŸe wĂ€hrend der Amtszeit seines VorgĂ€ngers Joe Biden prĂŒfen lassen. Das Justizministerium und andere Behörden sollen untersuchen, ob «geistige UnzurechnungsfĂ€higkeit» des Demokraten vertuscht wurde und Helfer Bidens bewusst Verfassungsbruch begangen haben. Das verfĂŒgte Trump in einem Memorandum. Biden wies die VorwĂŒrfe zurĂŒck.

«Diese Verschwörung ist einer der gefĂ€hrlichsten und Besorgnis erregendsten Skandale der amerikanischen Geschichte», behauptete Trump. Vor allem in der zweiten HĂ€lfte von Bidens Amtszeit (2021-2025) seien Informationen ĂŒber dessen wahren geistigen und körperlichen Zustand absichtlich zurĂŒckgehalten worden, um die Öffentlichkeit zu tĂ€uschen. Außerdem sei die Unterschrift des PrĂ€sidenten mithilfe eines sogenannten Autopens, also einer speziellen Maschine, unter Dokumente gesetzt worden – obwohl es «klare Anzeichen» dafĂŒr gegeben habe, dass Biden sein Amt nicht mehr verantwortungsvoll ausgeĂŒbt habe. 

Damit griff Trump zum wiederholten Male eine in rechten Kreisen verbreitete Verschwörungstheorie auf, der zufolge Entscheidungen Bidens - wie etwa Begnadigungen kurz vor dem Ende seiner Amtszeit - «nichtig» seien, da eine Unterschriftenmaschine zum Einsatz gekommen sei. Die These besagt, dass der Demokrat die Dokumente weder selbst unterzeichnet noch davon gewusst habe, seine Gehilfen sich also des Machtmissbrauchs schuldig gemacht hÀtten.

Auch frĂŒhere PrĂ€sidenten haben die mechanische Signaturhilfe fĂŒr Begnadigungen und andere Dokumente verwendet. Und auch Trump gab vor Monaten schon zu, dass er eine Unterschriftenmaschine benutze - allerdings nur fĂŒr «unwichtige Papiere». Bidens Unterschrift sei hingegen bei Entscheidungen erheblicher Tragweite eingesetzt worden, heißt es in dem nun veröffentlichten Memorandum. 

Verweis auf Bidens «kognitiven Verfall»

Und ĂŒberhaupt sei der mit 82 Jahren aus dem Amt geschiedene Demokrat, anders als sein dreieinhalb Jahre jĂŒngerer Nachfolger, von jahrelangem «kognitivem Verfall» gezeichnet gewesen. Auch deshalb seien Pressekonferenzen und Medienauftritte Bidens, der derzeit wegen Prostatakrebs behandelt wird, deutlich reduziert worden.

In seinem Memorandum wirft Trump dem Demokraten unter anderem vor, zahlreiche Schwerverbrecher begnadigt zu haben. Allerdings begnadigte der Republikaner selbst nur wenige Stunden nach Beginn seiner zweiten Amtszeit sĂ€mtliche Beteiligten des Kapitol-Sturms vom 6. Januar 2021 - und zwar ausnahmslos. Unter ihnen waren GewalttĂ€ter, die Polizisten brutal niedergeprĂŒgelt hatten, und prominente Rechtsradikale, die den Angriff aus der Ferne mit orchestriert hatten.

Biden: Trumps VorwĂŒrfe «lĂ€cherlich und falsch»

Biden wies Trumps VorwĂŒrfe zurĂŒck und nannte sie «lĂ€cherlich und falsch». «Lassen Sie mich eines klarstellen: Ich habe wĂ€hrend meiner PrĂ€sidentschaft die Entscheidungen getroffen», hieß es in einer Mitteilung, die US-Medien vorlag. «Ich habe ĂŒber Begnadigungen, Dekrete, Gesetze und Bekanntmachungen entschieden.» Trump versuche mit dem Manöver lediglich von dem «katastrophalen» Steuer- und Ausgabengesetz abzulenken, das er derzeit im Kongress vorantreibt, teilte Biden weiter mit.

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