Ex-Trump-Berater hĂ€lt Nato-Austritt der USA fĂŒr wahrscheinlich
20.03.2025 - 10:12:23 | dts-nachrichtenagentur.de
John Bolton, der ehemalige Nationale Sicherheitsberater von Donald Trump, hĂ€lt einen Nato-Austritt der USA unter Trumps FĂŒhrung fĂŒr wahrscheinlich.
WeiĂes Haus (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Als ich noch sein Nationaler Sicherheitsberater war, musste ich ihm das immer wieder ausreden", sagte Bolton der "Zeit". "Als ich 2018 mit ihm beim Nato-Gipfel in BrĂŒssel war, wĂ€re das fast passiert. Kurz vor seiner Rede rief er mich an den Tisch, an dem alle Staats- und Regierungschefs saĂen, und fragte mich: John, sollen wir es tun? Er meinte damit: aussteigen. Ich drĂ€ngte ihn, es nicht zu tun".
Weiter sagte Bolton: "Aber er hat es sich seitdem in den Kopf gesetzt."
Trump denke, dass die Nato so funktioniert, dass die USA Europa verteidigten, aber nichts davon hĂ€tten, und die EuropĂ€er dafĂŒr nicht zahlten. "Er versteht nur Dollar und Cent, er versteht nicht die Idee, dass wir alle durch die Nato stĂ€rker sind."
Dem wahrscheinlich nĂ€chsten deutschen Kanzler rĂ€t Bolton zu Vorsicht: "Friedrich Merz sagte, die EuropĂ€er wollten nun UnabhĂ€ngigkeit, weil sie den Amerikanern nicht mehr vertrauen könnten. Ich bin sehr besorgt, wenn ich höre, man mĂŒsste die EuropĂ€ische Union zu einem neuen MilitĂ€rbĂŒndnis machen. Das ist doch genau das, was Trump hören muss, um die Vereinigten Staaten da rauszuziehen." Die EuropĂ€er sollten alles tun, so Bolton, um Trump keinen "Freibrief fĂŒr den Austritt" zu geben.
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