Britischer, Premier

Britischer Premier Starmer zu Besuch in Kiew eingetroffen

16.01.2025 - 09:53:47

Kurz vor dem Amtsantritt des neuen US-PrÀsidenten Donald Trump demonstrieren europÀische Politiker SolidaritÀt mit der Ukraine.

  • Der Besuch kommt wohl nicht zufĂ€llig kurz vor Amtsantritt des neuen US-PrĂ€sidenten Donald Trump. - Foto: Carl Court/PA Wire/dpa

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  • Der britische Premierminister Keir Starmer will ein neues Partnerschaftsabkommen mit der Ukraine schließen. (Archivfoto) - Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

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Der Besuch kommt wohl nicht zufĂ€llig kurz vor Amtsantritt des neuen US-PrĂ€sidenten Donald Trump. - Foto: Carl Court/PA Wire/dpaDer britische Premierminister Keir Starmer will ein neues Partnerschaftsabkommen mit der Ukraine schließen. (Archivfoto) - Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

Der britische Premierminister Keir Starmer ist ĂŒberraschend zu einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Es ist die erste Reise in die Ukraine des Labour-Politikers seit seinem Amtsantritt im Sommer. Starmer kam am Morgen per Zug in Kiew an.

Der britischen Regierung zufolge will Starmer mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj eine «100-jĂ€hrige Partnerschaft» in den Bereichen Sicherheit, Wissenschaft, Energie und Handel schließen. London werde zudem 40 Millionen Pfund (etwa 47,4 Millionen Euro) an Wirtschaftshilfe fĂŒr das Land zur VerfĂŒgung stellen. 

Großbritannien hat der Ukraine seit Beginn des Angriffskriegs im Februar 2022 umgerechnet mehr als 15 Milliarden Euro militĂ€rische und zivile UnterstĂŒtzung zugesagt. Zudem wurden etwa 50.000 ukrainische Soldaten auf britischem Boden ausgebildet.

Zusammenarbeit bei maritimer Überwachung und Drohnen

Der Besuch Starmers kommt wohl nicht zufĂ€llig kurz vor der AmtseinfĂŒhrung des neuen US-PrĂ€sidenten Donald Trump am 20. Januar, dessen Bereitschaft zur UnterstĂŒtzung der Ukraine als fraglich gilt. Auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte Kiew kĂŒrzlich einen Besuch abgestattet.

Das Partnerschaftsabkommen sieht eine Zusammenarbeit unter anderem bei der maritimen Sicherheit gegen russische AktivitĂ€ten im Schwarzen Meer und technologischen Projekten wie etwa bei Drohnen vor. Zudem soll ein System zum AufspĂŒren von Getreide entwickelt werden, das von Russland aus besetzten ukrainischen Gebieten exportiert wird.

«Die Kraft unserer langjĂ€hrigen Freundschaften darf nicht unterschĂ€tzt werden», sagte Starmer einer Mitteilung zufolge. Die UnterstĂŒtzung der Ukraine sei elementarer Bestandteil des Sicherheitskonzepts seiner Regierung.

@ dpa.de