Ukraine, UnterstĂŒtzung

Ukraine wirbt fĂŒr UnterstĂŒtzung bei MinenrĂ€umung

17.10.2024 - 10:20:49

Landminen und andere nicht explodierte Waffen lÀhmen in bereits befreiten Gebieten der Ukraine das Leben. Innovative Konzepte zur MinenrÀumung sind Thema einer internationalen Konferenz in Lausanne.

Die Ukraine setzt alles daran, weite Landstriche möglichst zĂŒgig von Landminen und anderen KampfmittelrĂŒckstĂ€nden zu befreien. Der Erfolg hĂ€nge auch von UnterstĂŒtzung durch Partner ab, sagte Vizeregierungschefin und Wirtschaftsministerin Julia Swyrydenko bei einer internationalen Konferenz zur MinenrĂ€umung in Lausanne in der Schweiz. Auch MinisterprĂ€sident Denys Schmyhal nahm teil.

Große Landstriche der Ukraine sind mit Hunderttausenden Minen, Streumunition und BlindgĂ€ngern belastet, die Russland, aber auch die Ukraine, in Kampfgebieten hinterlassen haben. 

KĂŒnstliche Intelligenz zur Minenerkennung

Die Konferenz bringt Vertreter von rund 50 LĂ€ndern sowie MinenrĂ€umorganisationen, Wissenschaftler und Firmen, die EntminungsgerĂ€te herstellen, zusammen. FĂŒr Deutschland ist Peter Reuss dabei, Referatsleiter im AuswĂ€rtigen Amt unter anderem fĂŒr humanitĂ€res MinenrĂ€umen. Deutschland ist nach seinen Angaben mit einem Beitrag von rund 20 Millionen Euro pro Jahr einer der grĂ¶ĂŸten Geber fĂŒr die MinenrĂ€umung in der Ukraine.

«Wir hoffen zum Beispiel auf neue Erkenntnisse, wie Minen und KampfmittelrĂŒckstĂ€nde womöglich schneller, effektiver und billiger gerĂ€umt werden können», sagte Reuss der Deutschen Presse-Agentur. «Dabei ist kĂŒnstliche Intelligenz ein großes Thema, etwa, um zu erkennen, wo Minen liegen.»

@ dpa.de