Baschar al-Assad, Xi Jinping

China will Syrien stĂ€rker unterstĂŒtzen - Xi trifft Assad

22.09.2023 - 14:16:23 | dpa.de

Lange Zeit war Syriens PrÀsident Assad stark isoliert - nun ist er zu Besuch in China. Beide LÀnder wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten.

Der syrische PrÀsident Baschar al-Assad (r) ist zum ersten Mal seit 2004 wieder zu Besuch in China. - Foto: Huang Zongzhi/Xinhua/AP
Der syrische PrÀsident Baschar al-Assad (r) ist zum ersten Mal seit 2004 wieder zu Besuch in China. - Foto: Huang Zongzhi/Xinhua/AP

China und Syrien wollen in Zukunft enger kooperieren und ihre Beziehungen vertiefen. «Heute geben wir zusammen den Aufbau der strategischen China-Syrien-Partnerschaft bekannt», zitierten staatliche Medien Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping.

Im ostchinesischen Hangzhou, wo am Samstag die 19. Asienspiele eröffnet werden, traf Xi den PrĂ€sidenten des BĂŒrgerkriegslandes, Baschar al-Assad. Der kam anlĂ€sslich der Eröffnungszeremonie neben anderen geladenen StaatsgĂ€sten nach China.

Chinas und Syriens Freundschaft seien stĂ€rker geworden, sagte Xi laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Dem 70-JĂ€hrigen zufolge ist China bereit, Syrien weiter dabei zu unterstĂŒtzen, «Einmischung von außen» abzuwehren. Die Volksrepublik wolle das Land auch beim Wiederaufbau und der Terrorismus-BekĂ€mpfung unterstĂŒtzen, berichtete der Staatsfernsehsender CCTV. Ferner wolle China Syrien in die «Neue Seidenstraße» einbeziehen. Mit dieser Initiative investiert die zweitgrĂ¶ĂŸte Volkswirtschaft der Welt in Infrastrukturprojekte in anderen LĂ€ndern. So wolle China etwa mehr Agrarprodukte aus Syrien importieren.

Assad landete am Donnerstag in Hangzhou. Zuletzt war der 58-JĂ€hrige 2004 in China. Der syrische Machthaber war lange Zeit stark isoliert, nachdem seine Regierung gegen Proteste 2011 und im darauffolgenden BĂŒrgerkrieg mit Ă€ußerster HĂ€rte gegen die Bevölkerung vorging. Assad werden Kriegsverbrechen vorgeworfen.

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