USA, Milliarden

USA stellen zwei Milliarden US-Dollar MilitÀrhilfe bereit

15.05.2024 - 14:48:01

Mangel an Waffen, Munition und Soldaten: Die Ukraine ist seit Monaten in der Defensive - und gerĂ€t im Gebiet Charkiw weiter unter Druck. US-Außenminister Blinken verspricht in Kiew nun weitere Hilfe.

  • Dmytro Kuleba (r) und Antony Blinken geben eine gemeinsame Pressekonferenz. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

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  • US-Außenminister Antony Blinken (M) geht ĂŒber den UnabhĂ€ngigkeitsplatz in Kiew. - Foto: Brendan Smialowski/POOL AFP/AP/dpa

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Dmytro Kuleba (r) und Antony Blinken geben eine gemeinsame Pressekonferenz. - Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpaUS-Außenminister Antony Blinken (M) geht ĂŒber den UnabhĂ€ngigkeitsplatz in Kiew. - Foto: Brendan Smialowski/POOL AFP/AP/dpa

Die US-Regierung stellt der Ukraine zwei Milliarden US-Dollar fĂŒr militĂ€rische Zwecke zur VerfĂŒgung. Das kĂŒndigte US-Außenminister Antony Blinken bei seinem Besuch in Kiew an. Mit einem Teil des Geldes wolle man Waffenlieferungen an das von Russland angegriffenen Land finanzieren, sagte Blinken.

Ein weiterer Teil sei fĂŒr Investitionen in die ukrainische Verteidigungsindustrie vorgesehen. Schließlich solle das Geld der Ukraine auch bei der Beschaffung militĂ€rischer AusrĂŒstung aus anderen LĂ€ndern helfen.

«Wir arbeiten daran, dass sich die Ukraine heute auf dem Schlachtfeld durchsetzen kann», sagte Blinken bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Außenminister Dmytro Kuleba. Es gehe aber auch darum, die Ukraine in die Lage zu versetzen, kĂŒnftige Angriffe abzuschrecken und abzuwehren und dem ukrainischen Volk das Recht zu sichern, ĂŒber seine Zukunft selbst zu entscheiden. Am Vortag hatte Blinken bereits den ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj getroffen.

Der mehrtĂ€gige Besuch ist fĂŒr Blinken der vierte seit Kriegsbeginn im Februar 2022. Zugleich war es die erste Visite nach Verabschiedung eines lange verzögerten Hilfspakets in Höhe von 61 Milliarden US-Dollar (56,5 Milliarden Euro) durch die USA.

Ukraine in der Defensive

Die Ukraine ist aus einem Mangel an Waffen, Munition und Soldaten seit Monaten in der Defensive. Russland, das seit mehr als zwei Jahren einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland fĂŒhrt, hat in der vergangenen Woche in der Grenzregion eine neue Offensive im Gebiet Charkiw begonnen. Infolgedessen besetzten russische Truppen mehrere ukrainische Dörfer in der NĂ€he der Grenze.

Zuletzt sah die ukrainische Armee sich eigenen Angaben zufolge gezwungen, ihre Soldaten von einzelnen Positionen abzuziehen. PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj sagte angesichts der schweren Lage fĂŒr die kommenden Tage alle Auslandsreisen ab.

@ dpa.de