GeschÀfte in Washington aus Angst vor Krawallen verbarrikadiert
05.11.2024 - 13:17:16Sie sollen zur UnterstĂŒtzung der örtlichen Strafverfolgungsbehörden und der Washington State Patrol in Bereitschaft bleiben. Es handle sich hierbei um eine reine VorsichtsmaĂnahme als Reaktion auf die landesweiten Warnungen des US-Innenministeriums, so Inslee. In einigen Bundesstaaten wurden Wahllokale mit StahltĂŒren und kugelsicherem Glas verstĂ€rkt und zusĂ€tzliches Sicherheitspersonal bereitgestellt. Zum Teil wurden Wahlhelfer in Deeskalationstaktiken geschult und mit Ăbungen auf Unruhen vorbereitet. Verhindert werden sollen VorfĂ€lle wie am 6. Januar 2021, als nach einer Kundgebung des damaligen abgewĂ€hlten PrĂ€sidenten Donald Trump dessen teils bewaffnete AnhĂ€nger das Kapitol stĂŒrmten. Trump, der sich in diesem Jahr erneut als Kandidat der Republikaner um das PrĂ€sidentenamt bewirbt, hatte im Vorfeld Zweifel an der IntegritĂ€t der Wahl gesĂ€t - ohne stichhaltige Belege fĂŒr seine Behauptungen vorzulegen. In Interviews wollte er sich nicht darauf festlegen, ob er im Falle einer Niederlage das Wahlergebnis anerkennen wird. Auch das Ergebnis der letzten PrĂ€sidentschaftswahl, die Joe Biden fĂŒr die Demokraten gewann, erkennt Trump nicht an. Mitglieder seiner Partei, die ihm in diesem Punkt widersprechen, wurden in den letzten vier Jahren zunehmend aus SpitzenĂ€mtern der Republikaner herausgedrĂ€ngt. Prominentestes Beispiel dafĂŒr ist die erzkonservative Politikerin Liz Cheney, die den Sonderausschuss des ReprĂ€sentantenhauses zur AufklĂ€rung des Sturms auf das Kapitol leitete.


