Interfax, US-Sondergesandter

Interfax: US-Sondergesandter Witkoff zu GesprÀchen in Moskau

25.04.2025 - 10:28:14 | dpa.de

Moskau will mit dem US-Sondergesandten Witkoff erneut ĂŒber den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sprechen. Bringt dieser Besuch eine Friedensvereinbarung nĂ€her?

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff will in Moskau weitere GesprĂ€che ĂŒber ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine fĂŒhren. (Archivbild) - Foto: Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff will in Moskau weitere GesprĂ€che ĂŒber ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine fĂŒhren. (Archivbild) - Foto: Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff ist nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax in Moskau eingetroffen. Die Maschine landete demnach am Morgen auf dem Hauptstadt-Flughafen Wnukowo. 

Die USA und Russland hatten den neuen Besuch Witkoffs angekĂŒndigt, ohne ein Datum zu nennen. Erwartet werden weitere GesprĂ€che ĂŒber eine mögliche Friedensvereinbarung im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. 

Der Kreml hatte zuletzt von angespannten Verhandlungen gesprochen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte im Interview des US-Senders CBS, dass ein Ukraine-Deal noch feinjustiert werden mĂŒsse.

Witkoff hat sich schon mehrfach persönlich mit Kremlchef Wladimir Putin getroffen und sich im Anschluss an die Unterredungen immer auffĂ€llig positiv ĂŒber ihn geĂ€ußert. Zuletzt sprach er mit dem Kremlchef am 11. April in St. Petersburg mehr als vier Stunden lang. Der Amerikaner war auch schon im Februar und MĂ€rz in Russland zu Verhandlungen gewesen. Ein erwartetes neues GesprĂ€ch mit Putin gilt auch als weiterer Schritt zu einem möglichen Treffen der PrĂ€sidenten beider LĂ€nder.

Unter US-PrĂ€sident Donald Trump haben die USA einen scharfen Kurswechsel vollzogen und sind nicht mehr bereit, die Ukraine langfristig bei ihrem Abwehrkampf gegen die russische Invasion zu unterstĂŒtzen. Washington ĂŒbt vor allem Druck auf Kiew aus, um einen schnellen Frieden zu erreichen und Territorium aufzugeben. Trump und Putin haben auch bereits telefoniert. Beiden Seiten erklĂ€rten die Bereitschaft zu einem Treffen.

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